In Dresden hat ein Dachstuhlbrand am späten Dienstagabend einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Fünf Bewohner erlitten leichte Verletzungen, darunter zwei Kinder im Alter von zehn und 15 Jahren. Wie die Feuerwehr mitteilte, besteht bei allen Betroffenen der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung.
Großeinsatz der Feuerwehr
Rund 80 Einsatzkräfte waren über mehrere Stunden damit beschäftigt, den Brand zu löschen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung im Umkreis von 500 Metern aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die Warnung blieb bis in die Nacht bestehen.
Brandursache unklar
Die Polizei gab am Morgen bekannt, dass die Ursache des Feuers noch unklar sei. Ermittlungen wurden eingeleitet. Der entstandene Sachschaden wird derzeit noch nicht beziffert. Die Feuerwehr war mit mehreren Löschzügen und Drehleitern im Einsatz, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen.
Rettung und Versorgung der Verletzten
Die verletzten Bewohner wurden noch vor Ort medizinisch versorgt und anschließend in umliegende Krankenhäuser gebracht. Nach ersten Angaben der Einsatzkräfte befanden sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs mehrere Personen in dem betroffenen Gebäude. Die Feuerwehr konnte eine Ausbreitung des Feuers auf benachbarte Häuser verhindern.
Hintergrund und weitere Maßnahmen
Der Einsatz zog sich bis in die frühen Morgenstunden hin. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich zu melden. Die Feuerwehr warnt grundsätzlich vor der Gefahr von Rauchgasvergiftungen bei Bränden und empfiehlt, im Brandfall sofort die Wohnung zu verlassen und die Feuerwehr zu alarmieren.



