In der brandenburgischen Stadt Zossen hat ein tödlicher Vorfall für Aufsehen gesorgt. Am frühen Morgen wurde ein lebloser Mann auf einem Grünstreifen entdeckt. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, wies der Körper mehrere Verletzungen auf. Die Beamten leiteten umgehend Ermittlungen ein und konnten noch am selben Tag einen Tatverdächtigen festnehmen.
Festnahme nach körperlicher Auseinandersetzung
Der 18-jährige Verdächtige soll am Vorabend des Fundes eine handgreifliche Auseinandersetzung mit dem späteren Toten gehabt haben. Die Polizei gab zunächst keine weiteren Details zu dem Verstorbenen oder zum genauen Tathergang bekannt. Die Ermittlungen stehen noch am Anfang.
Haftbefehl erlassen – aber gegen Auflagen außer Vollzug
Das Amtsgericht Potsdam erließ Haftbefehl gegen den jungen Mann. Allerdings wurde dieser gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt, wie der Polizeisprecher erläuterte. Das bedeutet, dass der 18-Jährige vorerst auf freiem Fuß bleibt, jedoch bestimmte Bedingungen erfüllen muss.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge. Dieser Tatbestand liegt vor, wenn der Tod des Opfers durch eine vorsätzliche Körperverletzung verursacht wurde, ohne dass der Täter den Tod beabsichtigt hatte. Die weiteren Untersuchungen sollen Klarheit über die genauen Umstände des Vorfalls bringen.
Die Polizei bittet mögliche Zeugen, sich zu melden. Insbesondere werden Personen gesucht, die am Abend vor dem Fund Beobachtungen im Bereich des Grünstreifens gemacht haben. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.



