Drogenrazzia in Thüringen: Sechs Verdächtige in Untersuchungshaft
Drogenrazzia in Thüringen: Sechs Verdächtige in U-Haft

Großeinsatz gegen Drogenbande in Thüringen

Bei einem koordinierten Polizeieinsatz im Kampf gegen den Drogenhandel hat die Polizei in Thüringen sechs Tatverdächtige festgenommen. Die fünf Männer und eine Frau wurden nach umfangreichen Durchsuchungen im Ilm-Kreis und im Landkreis Hildburghausen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gera dem Haftrichter vorgeführt. Gegen alle sechs wurde Haftbefehl erlassen, wie das Landeskriminalamt (LKA) mitteilte. Sie sitzen nun in Untersuchungshaft.

Die Ermittlungen richten sich gegen insgesamt sieben Beschuldigte im Alter von 30 bis 49 Jahren, darunter eine weitere Frau. Ihnen wird bandenmäßiger Drogenhandel vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft Gera und das LKA führen die Ermittlungen.

Fünf Monate Ermittlungsarbeit

Bereits am Donnerstag waren 150 Einsatzkräfte der Polizei im Einsatz. Sie durchsuchten neun Wohnungen und private Räumlichkeiten in Arnstadt, Amt Wachsenburg und Hildburghausen. Dabei stellten die Beamten Datenträger wie Handys und Computer sowie Drogen sicher. Alle sieben Tatverdächtigen wurden bei den Durchsuchungen angetroffen.

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Dem Großeinsatz gingen rund fünf Monate intensiver Ermittlungen voraus. Die Polizei war den Verdächtigen nach eigenen Angaben im Zuge anderer Ermittlungen auf die Spur gekommen. Bei der Auswertung sichergestellter Mobiltelefone ergaben sich Hinweise auf eine mutmaßlich organisierte Tätergruppe.

Hintergründe der Festgenommenen

Die Tatverdächtigen sind überwiegend deutsche Staatsangehörige. Eine der Verdächtigen besitzt die Staatsbürgerschaft von Bosnien-Herzegowina. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen und dem Ausmaß des Drogenhandels dauern an.

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