Am Mittag des 31. Mai 2026 kam es am Erfurter Hauptbahnhof zu einem größeren Einsatz der Feuerwehr und der Bundespolizei. Ein Feueralarm wurde ausgelöst, woraufhin sämtliche Reisenden und Mitarbeiter den Bahnhof umgehend verlassen mussten. Wie die Bundespolizei mitteilte, war die missbräuchliche Betätigung eines Feuerwehrmelders die Ursache für den Alarm. Zuvor hatte die „Thüringer Allgemeine“ über den Vorfall berichtet.
Evakuierung und schnelle Entwarnung
Die Evakuierung verlief nach Angaben der Polizei geordnet. Die betroffenen Personen versammelten sich auf dem Bahnhofsvorplatz, während die Erfurter Berufsfeuerwehr mit mehreren Fahrzeugen anrückte. Nach einer gründlichen Überprüfung des Gebäudes und der Anlagen konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden: Es handelte sich um einen Fehlalarm. Die Sperrung des Bahnhofs wurde daraufhin wieder aufgehoben, und der Betrieb konnte schrittweise wieder anlaufen.
Ermittlungen wegen Missbrauchs
Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des Missbrauchs des Feueralarms eingeleitet. Der oder die Täter müssen mit einer Strafanzeige rechnen. Während des Alarms kam der Zugverkehr am Erfurter Hauptbahnhof vollständig zum Erliegen. Reisende mussten Verspätungen und Ausfälle in Kauf nehmen. Die genaue Höhe des entstandenen Schadens ist noch nicht bekannt. Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden.



