Detmold (dpa/lnw) – Bei einer Einsatzfahrt mit Blaulicht und Martinshorn sind zwei Streifenwagen der Detmolder Polizei kollidiert. Die Beamten waren auf der Suche nach zwei mutmaßlichen Räubern, die zuvor einen 22-Jährigen mit einem Messer bedroht und ausgeraubt haben sollen. Durch den Zusammenstoß wurden insgesamt fünf Polizisten leicht verletzt. Beide Fahrzeuge erlitten erhebliche Sachschäden.
Unfallursache: Missglücktes Wendemanöver
Nach ersten Ermittlungen der Polizei war ein missglücktes Wendemanöver eines der Streifenwagenfahrer die Ursache für den Unfall. Die genauen Umstände werden derzeit noch untersucht. Trotz der Kollision konnten die beiden gesuchten Verdächtigen in Tatortnähe festgenommen werden – jedoch nicht durch die Insassen der verunglückten Fahrzeuge, sondern durch andere eingesetzte Polizeikräfte.
Einsatz erfolgreich beendet
Die beiden mutmaßlichen Räuber wurden vorläufig festgenommen und sollen einem Haftrichter vorgeführt werden. Die verletzten Polizeibeamten konnten nach ambulanter Behandlung im Krankenhaus wieder entlassen werden. Die Polizei Detmold betonte, dass der Einsatz trotz des Unfalls erfolgreich verlaufen sei.
Hintergrund des Überfalls
Den Ermittlungen zufolge hatten die beiden Tatverdächtigen den 22-Jährigen mit einem Messer bedroht und ihm Wertgegenstände geraubt. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein, bei der es zu dem folgenschweren Wendemanöver kam. Die Ermittlungen zu dem Raubdelikt und dem Unfall dauern an.



