Im Mordfall des achtjährigen Fabian hat eine der wichtigsten Zeuginnen ausgesagt: Heike M. (52), die frühere beste Freundin der Hauptverdächtigen Gina H., belastet diese schwer. Im Gespräch mit BILD erklärte sie: „Ich glaube nicht an ihre Unschuld – kein bisschen.“
Heike M. führte Polizei zum Fundort des toten Fabian
Laut Heike M. war sie es, die die Ermittler zum Leichnam des Jungen führte. Sie schilderte, wie Gina H. sie zu dem Ort brachte, an dem Fabians Leiche gefunden wurde. Dabei habe sich die Angeklagte auffällig verhalten: „Sie wirkte ruhig und gefasst, fast so, als würde sie eine Touristenattraktion zeigen.“
Kein Zweifel an der Schuld der früheren Freundin
Heike M. betonte, dass sie nach allem, was sie wisse, fest von der Schuld Gina H.s überzeugt sei. „Ich kenne sie seit Jahren, aber das, was passiert ist, kann ich mir nur so erklären, dass sie etwas damit zu tun hat.“ Die Zeugin gab an, dass Gina H. ihr gegenüber nie Reue gezeigt habe.
Die Aussage von Heike M. gilt als entscheidend für den Prozess. Sie war nicht nur eine enge Vertraute, sondern auch eine der letzten Personen, die mit der Angeklagten vor der Tat gesprochen hatten. Die Staatsanwaltschaft wertet ihre Schilderungen als wichtiges Indiz.
Prozess gegen Gina H. geht in die entscheidende Phase
Der Mordfall Fabian hatte bundesweit für Entsetzen gesorgt. Der Junge war im vergangenen Sommer verschwunden und später tot aufgefunden worden. Gina H. sitzt seit Monaten in Untersuchungshaft. Die Verhandlung wird voraussichtlich in den kommenden Wochen fortgesetzt.



