Moderna entwickelt Ebola-Impfstoff gegen Ausbruch im Kongo
Moderna: Ebola-Impfstoff gegen Ausbruch im Kongo

Der US-amerikanische Biotechnologiekonzern Moderna hat die Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Bundibugyo-Ebolavirus angekündigt. Das Unternehmen arbeitet dabei mit der internationalen Impfallianz CEPI zusammen, wie Moderna am Montag mitteilte. Hintergrund ist der anhaltende Ebola-Ausbruch im Osten der Demokratischen Republik Kongo, der die Gesundheitsbehörden weltweit in Alarmbereitschaft versetzt.

Hintergrund des Ausbruchs

Die aktuellen Krankheitswellen haben bereits zu mehr als 900 Verdachtsfällen und über 220 mutmaßlichen Todesfällen geführt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte zuvor empfohlen, mehreren experimentellen Medikamenten und Impfstoffen Vorrang einzuräumen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Auch die Leichen verstorbener Ebola-Patienten gelten als hochansteckend, was die Bekämpfung erschwert.

Finanzierung und Partnerschaften

CEPI stellt Moderna bis zu 50 Millionen US-Dollar für die präklinische Entwicklung und die ersten klinischen Tests des Impfstoffkandidaten zur Verfügung. Darüber hinaus investiert CEPI eigenen Angaben zufolge zunächst maximal 8,6 Millionen Dollar in ein Vakzin, das von der Universität Oxford und dem Serum Institute of India entwickelt wird. Weitere 3,2 Millionen Dollar fließen in ein Projekt der International AIDS Vaccine Initiative (IAVI).

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Unabhängig davon sagte die globale Impfallianz Gavi am Montag bis zu 50 Millionen Dollar zu. Davon sollen höchstens 40 Millionen Dollar den Zugang zu Impfstoffen beschleunigen und zehn Millionen Dollar die direkten Maßnahmen zur Eindämmung unterstützen. Die Gesundheitsbehörden weltweit suchen mit Hochdruck nach Lösungen, um die Ausbreitung einzudämmen.

Bedeutung der Entwicklung

Die Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Bundibugyo-Ebolavirus ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die aktuelle Epidemie. Moderna bringt dabei seine Erfahrung aus der mRNA-Technologie ein, die bereits bei anderen Impfstoffen erfolgreich eingesetzt wurde. Die Zusammenarbeit mit CEPI und anderen Partnern soll sicherstellen, dass ein wirksamer Impfstoff schnell entwickelt und bereitgestellt werden kann.

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