Der Aufklärungsmonat für Gebärmutterkrebs (Uterine Cancer Awareness Month) findet im Juni statt und lenkt die Aufmerksamkeit auf die häufigste Krebserkrankung der weiblichen Genitalorgane: das Endometriumkarzinom, auch bekannt als Gebärmutterkrebs. Wird die Erkrankung frühzeitig erkannt, sind die Heilungschancen in der Regel gut. Eine einfache Regel ist dabei von zentraler Bedeutung: Jede vaginale Blutung nach den Wechseljahren sollte umgehend von einer Gynäkologin oder einem Gynäkologen untersucht werden.
Was ist Gebärmutterkrebs?
Gebärmutterkrebs, auch als Gebärmutterschleimhautkrebs oder Endometriumkarzinom bezeichnet, entsteht meist in der Gebärmutterschleimhaut. Er betrifft vor allem ältere Frauen; das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei 67 Jahren. Bei etwa jeder vierten Betroffenen wird die Diagnose erst in einem fortgeschrittenen Stadium gestellt, was die Behandlung erheblich erschweren kann.
Warnzeichen erkennen
Im Gegensatz zu anderen Krebsarten gibt es für Gebärmutterkrebs kein etabliertes Früherkennungsprogramm. Daher ist es umso wichtiger, auf mögliche Warnsignale zu achten. Zu den häufigsten Symptomen zählen:
- Blutungen nach den Wechseljahren
- Blutungen außerhalb des normalen Menstruationszyklus
- Ungewöhnlicher vaginaler Ausfluss
- Schmerzen im Unterbauch
- Unerklärlicher Gewichtsverlust
Wer solche Beschwerden bemerkt, sollte nicht abwarten, sondern zeitnah eine gynäkologische Praxis aufsuchen.
Aufklärung und Empowerment
Es ist wichtig, Frauen zu ermutigen, Symptome wie abnormale vaginale Blutungen ernst zu nehmen. Nur so kann der Zugang zu einer frühen Diagnose und Behandlung verbessert werden. Aus diesem Grund macht die AstraZeneca GmbH anlässlich des weltweiten Uterine Cancer Awareness Month auf die Erkrankung aufmerksam. Das Unternehmen appelliert an Frauen, offen über Symptome zu sprechen – nicht nur mit Ärztinnen und Ärzten, sondern auch im persönlichen Umfeld, etwa mit Müttern, Freundinnen, Schwestern und Kolleginnen. Weitere Informationen bietet die Website www.gebaermutterkrebs-info.de.
Über Gebärmutterkrebs
Anders als der Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) entwickelt sich der Gebärmutterkrebs in der Schleimhaut der Gebärmutter. Von dort breitet er sich in die umliegenden Muskelschichten aus. In fortgeschrittenen Stadien kann er auf den Gebärmutterhals sowie benachbarte Organe wie Eileiter, Eierstöcke oder die Blase übergreifen. Die Basistherapie besteht bei den meisten Patientinnen in der chirurgischen Entfernung des Gebärmutterkörpers und -halses sowie der Eileiter und Eierstöcke. Im Anschluss erfolgt eine individuell angepasste Therapie, die Strahlentherapie, Chemotherapie, Radiochemotherapie oder Immuntherapie umfassen kann – gegebenenfalls in Kombination mit weiteren zielgerichteten Wirkstoffen. Weltweit wird erwartet, dass die Inzidenz und Mortalität von Endometriumkarzinomen bis 2050 um etwa 60 Prozent beziehungsweise 87 Prozent steigen werden.



