Eichenprozessionsspinner in Siemensstadt: Anwohner fordern Handeln
Eichenprozessionsspinner: Anwohner in Siemensstadt besorgt

Großsiedlung Siemensstadt: Eichenprozessionsspinner breiten sich aus

In der Großsiedlung Siemensstadt im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf sorgt der Eichenprozessionsspinner für zunehmende Besorgnis. Anwohner im Umfeld des Volksparks Jungfernheide berichten von einer massiven Ausbreitung der Raupen, die mittlerweile sogar in Türrahmen kriechen. „Es wird mit der Gesundheit der Menschen gespielt“, kritisieren die Betroffenen.

Kinder besonders betroffen

Patrycja Żmuda-Trzebiatowska und Franziska Lutterbeck, die vor einem gesperrten Spielplatz in der Siedlung stehen, machen auf die besondere Gefahr für Kinder aufmerksam. Die feinen Brennhaare der Raupen können allergische Reaktionen und Hautausschläge auslösen. „Die Kleinen sind am stärksten betroffen, weil sie oft auf dem Boden spielen und die Haare einatmen“, so Lutterbeck.

Forderung nach konsequenter Bekämpfung

Die Anwohner fordern ein Umdenken bei der Bekämpfung der Schädlinge. Bisherige Maßnahmen wie das Absaugen der Nester seien nicht ausreichend. „Es muss mehr getan werden, bevor die gesundheitlichen Schäden noch größer werden“, betont Żmuda-Trzebiatowska. Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf steht nun unter Druck, wirksame Lösungen zu finden.

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Der Eichenprozessionsspinner tritt in diesem Jahr besonders früh und zahlreich auf. Experten warnen vor einer weiteren Ausbreitung, falls nicht schnell gehandelt wird. Die Anwohner hoffen auf eine baldige Entspannung der Lage.

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