Neues Medikament verdoppelt Überlebensrate bei Bauchspeicheldrüsenkrebs
Überlebensrate bei Bauchspeicheldrüsenkrebs verdoppelt

Die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs galt bislang als nahezu aussichtslos. Die Überlebensprognose war gering, da der Tumor zum Zeitpunkt der Diagnose meist schon weit fortgeschritten war. Kaum zehn Prozent der Betroffenen überlebten die ersten fünf Jahre. Bisherige Behandlungsansätze konnten den Patienten nur wenig Zeit verschaffen – im Schnitt bestenfalls ein paar Monate. Doch nun zeichnet sich ein Durchbruch ab: Ein neues Medikament verdoppelt die Überlebensrate und wird als „enormer Fortschritt“ bei diesem bislang kaum behandelbaren Tumortyp gefeiert.

Hoffnung für Patienten

Das Präparat, dessen Name noch nicht veröffentlicht wurde, zeigte in klinischen Studien beeindruckende Ergebnisse. Die Überlebensrate der Patienten, die das Medikament erhielten, war doppelt so hoch wie in der Kontrollgruppe. Experten sprechen von einer Revolution in der Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs, der zu den aggressivsten Krebsarten zählt. Bekannte Persönlichkeiten wie Aretha Franklin, Chris Rea, Luciano Pavarotti und Steve Jobs erlagen dieser Erkrankung, was die Dringlichkeit neuer Therapien unterstreicht.

Haken für Europa

Trotz der vielversprechenden Daten gibt es einen Wermutstropfen: Für Patienten in Europa ist das Medikament derzeit noch nicht zugelassen. Die europäische Arzneimittelbehörde prüft den Antrag noch, und es könnte Monate oder sogar Jahre dauern, bis das Mittel auf dem Markt ist. In anderen Regionen, wie den USA, könnte die Zulassung schneller erfolgen. Patienten und Ärzte in Europa hoffen nun auf eine beschleunigte Prüfung, damit der Fortschritt auch hierzulande ankommt.

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Bedeutung des Durchbruchs

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine der tödlichsten Krebserkrankungen, da er oft erst spät erkannt wird und resistent gegen viele Therapien ist. Die Verdopplung der Überlebensrate ist ein wichtiger Schritt, um die Prognose für Betroffene zu verbessern. Forscher arbeiten zudem an Kombinationstherapien, die die Wirksamkeit weiter steigern könnten. Für die Zukunft gibt es Grund zur Hoffnung, dass diese Krebsart ihren Schrecken verlieren könnte.

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