Barmer: Apotheken in Rheinland-Pfalz gut erreichbar – regionale Unterschiede
Barmer: Apotheken in RLP gut erreichbar

Fast alle Bewohner von Rheinland-Pfalz haben eine Apotheke in ihrer Nähe, doch die Versorgungsdichte schwankt je nach Region erheblich. Laut einer aktuellen Untersuchung der Barmer Krankenkasse können 94 Prozent der Bevölkerung die nächste Apotheke innerhalb von sechs Kilometern erreichen. Für 65 Prozent der Menschen ist die Distanz sogar auf maximal zwei Kilometer begrenzt. Die Krankenkasse betont, dass die Erreichbarkeit für den Großteil der rheinland-pfälzischen Bevölkerung als gut einzustufen ist.

Regionale Unterschiede in der Apothekendichte

Die Analyse des Barmer Instituts für Gesundheitssystemforschung zeigt deutliche regionale Diskrepanzen. In der Landeshauptstadt Mainz kommen auf jeden Einwohner im Schnitt 48,7 Apotheken in einem Umkreis von sechs Kilometern. Ganz anders sieht es im Landkreis Cochem-Zell aus: Dort stehen pro Einwohner durchschnittlich nur 1,4 Apotheken innerhalb derselben Wegstrecke zur Verfügung. Landesweit liegt dieser Wert bei durchschnittlich 11,0 Apotheken.

Bedeutung für die Gesundheitsversorgung

Die unterschiedliche Verteilung der Apotheken hat Auswirkungen auf die wohnortnahe Arzneimittelversorgung. Während in Ballungsräumen wie Mainz eine hohe Dichte herrscht, müssen Menschen in ländlichen Kreisen wie Cochem-Zell längere Wege in Kauf nehmen. Die Barmer Krankenkasse empfiehlt, die Versorgungsstrukturen in dünn besiedelten Gebieten weiter zu stärken, um eine flächendeckende medizinische Grundversorgung sicherzustellen.

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