Curaçao, Kap Verde, Jordanien, Panama, Usbekistan und Neuseeland – diese sechs Länder sind bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 als Außenseiter dabei. Doch abseits des Spielfelds bieten sie Urlaubern eine beeindruckende Vielfalt: von karibischen Stränden ohne Massentourismus über antike Wüstenstädte bis hin zu spektakulären Naturlandschaften. Die Reisekosten variieren stark: Während eine Woche auf Kap Verde schon ab 950 Euro pro Person möglich ist, schlägt ein ähnlicher Aufenthalt auf Curaçao mit mindestens 2200 Euro zu Buche.
Curaçao: Karibik mit europäischem Flair
Mit nur 156.000 Einwohnern ist Curaçao das kleinste Land, das jemals an einer Fußball-WM teilgenommen hat. Die Insel gehört zum Königreich der Niederlande und bietet eine gute Infrastruktur, bunte Häuser in Willemstad sowie tropische Strände. Das Hurrikanrisiko ist geringer als auf anderen Karibikinseln. Die Sicherheitslage ist relativ entspannt, gelegentlich kommt es zu Kleinkriminalität. Eine Woche All-inclusive-Urlaub inklusive Flug ist ab 2200 Euro pro Person buchbar.
Kap Verde: Exotik in sechs Flugstunden
Der Inselstaat vor der afrikanischen Westküste ist mit rund einer halben Million Einwohnern das kleinste afrikanische Land, das sich je für eine WM qualifiziert hat. Die ehemalige portugiesische Kolonie besteht aus zehn Vulkaninseln. Deutsche Urlauber schätzen die langen Sandstrände und das ganzjährig milde Klima. Die Anreise dauert nur etwa sechs Stunden. Politisch ist Kap Verde stabil, die Kriminalität gering; in größeren Orten sollte man auf Taschendiebe achten. Eine Woche All-inclusive ist schon ab 950 Euro pro Person inklusive Flug erhältlich.
Jordanien: Weltkulturerbe und Totes Meer
Jordanien mit elf Millionen Einwohnern ist erstmals bei einer WM dabei. Das Land vereint mehrere weltbekannte Attraktionen: die Felsenstadt Petra (UNESCO-Welterbe), das Tote Meer und die Wüste Wadi Rum. Touristische Gebiete wie Amman, Petra und Wadi Rum gelten als relativ sicher, aber die regionale Lage kann sich kurzfristig ändern. Grenzgebiete zu Syrien und Irak sollten gemieden werden. Eine Woche mit Frühstück und Flug gibt es ab 980 Euro pro Person.
Panama: Karibik und Pazifik vereint
Panama (4,5 Millionen Einwohner) ist 2026 zum zweiten Mal bei einer WM dabei. Das Land verbindet Karibik, Pazifik, Regenwald und moderne Großstadt. Touristen können morgens im Dschungel wandern und abends am karibischen Strand entspannen. Sicherheitstechnisch sind touristische Gebiete unproblematisch; bestimmte Stadtviertel in Panama-Stadt und die Grenzregion zu Kolumbien (Darién Gap) sollten gemieden werden. Zwei Wochen Urlaub kosten etwa 2000 bis 3500 Euro pro Person.
Usbekistan: Seidenstraße ohne Touristenmassen
Usbekistan mit 37 Millionen Einwohnern ist im Vergleich zu den anderen WM-Zwergen groß, aber dennoch erstmals bei einer WM qualifiziert. Die Städte Samarkand, Buchara und Chiwa zählen zu den eindrucksvollsten Kulturstätten der islamischen Welt und erinnern an die Blütezeit der Seidenstraße. Die Gewaltkriminalität ist gering, Touristen werden freundlich behandelt. Eine Woche Rundreise inklusive Flug ist ab 1000 Euro pro Person möglich.
Neuseeland: Outdoor-Paradies am anderen Ende der Welt
Neuseeland mit 5,3 Millionen Einwohnern ist 2026 zum dritten Mal bei einer WM dabei. Das Land begeistert mit spektakulären Landschaften, Vulkanen, Fjorden und Gletschern – ideal für Roadtrips und Outdoor-Abenteuer. Es zählt zu den sichersten Ländern der Erde. Eine Woche mit Frühstück und Flug kostet ab 2200 Euro pro Person.



