Skywalker-Gibbons und Yoda-Wurm: Star-Wars-Namen in der Tierwelt
Star-Wars-Namen in der Tierwelt: Skywalker, Yoda, Chewbacca

Ein haariger Käfer im Regenwald, ein lila Wurm in der Tiefsee oder eine Spinne in den Anden: Auf den ersten Blick haben diese Tiere nichts gemeinsam. Doch ihre Bezeichnungen führen direkt in eine weit, weit entfernte Galaxis. Denn diese Tierarten tragen Namen berühmter Star-Wars-Figuren.

Wenn Gibbons zu Skywalkern werden

Die Filme der Star-Wars-Saga begeistern seit Jahrzehnten Millionen Fans. Die Reihe hat sogar die Wissenschaft erreicht. Immer wieder benennen Forscher neue Arten nach bekannten Figuren aus dem Universum von Jedi, Wookiees und Sturmtrupplern.

2017 entdeckten Wissenschaftler im Südwesten Chinas und im östlichen Myanmar eine neue Gibbon-Art. Sie erhielt den Namen Skywalker-Hoolock-Gibbon. Die Affen bewegen sich mit ihren langen Armen durch die Baumkronen und können dabei bis zu zehn Meter überwinden. Der wissenschaftliche chinesische Name (Hoolock tianxing) bedeutet übersetzt etwa „Himmelsbewegung“ – die Inspiration für den Namen Skywalker.

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Die Sturmtruppler unter den Spinnen

2019 wurde in Kolumbien eine neue Spinnengattung entdeckt. Die Forscher nannten sie Stormtropis – nach den Sturmtrupplern aus Star Wars. Die Tiere sehen sich in Größe und Musterung so ähnlich, dass die Forscher sofort an die fast identischen Soldaten des Imperiums dachten. Der wissenschaftliche Name der Spinne lautet Stormtropis muisca.

Yoda aus der Tiefsee

Auch Meister Yoda hat einen tierischen Namensvetter. In rund 2500 Metern Tiefe im Atlantik fanden Forscher einen bislang unbekannten Eichelwurm. Sie tauften ihn Yoda purpurata. Die seitlichen Hautlappen am Kopf erinnerten an die markanten Ohren des Jedi-Meisters. Obwohl dieser Eichelwurm lila ist, benannten die Forscher ihn nach dem grünen, kleinen Star-Wars-Helden.

Chewbacca und Greedo als Tiere

2009 entdeckten Wissenschaftler in Mexiko die Mottenart Wockia chewbacca. Die dicht behaarten Raupen erinnerten an das zottelige Fell des berühmten Wookiees. Auch ein Rüsselkäfer aus Papua-Neuguinea erhielt den Namen Trigonopterus chewbacca. Wieder waren die borstigen Härchen der Grund für die Namenswahl.

Ein weiterer Star-Wars-Held stand Pate für einen Süßwasser-Wels aus Brasilien. Die Art Peckoltia greedoi wurde nach dem Kopfgeldjäger Greedo benannt. Der Grund: die hervorstehenden Augen und die auffälligen Gesichtszüge des Fisches.

Weitere Beispiele aus der Tierwelt

  • Darth Vader: Ein Käfer aus der Familie der Prachtkäfer trägt den Namen Agrilus darthvaderi.
  • Han Solo: Eine Ameisenart aus Madagaskar heißt Pheidole hansonae – eine Hommage an den Schmuggler.
  • Prinzessin Leia: Eine Schlupfwespe wurde Leia getauft.

Die Wissenschaft zeigt: Die Faszination für Star Wars reicht weit über die Leinwand hinaus. Jede neue Entdeckung kann zum Namensgeber für eine Kreatur aus einer anderen Galaxis werden.

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