Betrunkener Schulbusfahrer mit 2,73 Promille gestoppt
Schulbusfahrer mit 2,73 Promille aus Verkehr gezogen

In Anklam (Mecklenburg-Vorpommern) hat die Polizei am Donnerstagnachmittag einen stark alkoholisierten Busfahrer aus dem Verkehr gezogen. Der 43-jährige Fahrer eines Schüler- und Linienbusses wies bei einer Kontrolle einen Atemalkoholwert von 2,73 Promille auf. Die Beamten waren zuvor von Personen aus dem Umfeld des Mannes darauf hingewiesen worden, dass dieser den Bus betrunken steuere.

Alkoholgeruch bereits beim Öffnen der Tür

Als die Polizei den Bus und den Fahrer kontrollierte, nahmen die Beamten laut Mitteilung bereits beim Öffnen der Fahrzeugtür deutlichen Alkoholgeruch wahr. Ein anschließender Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht: Der Wert lag bei 2,73 Promille – ein Wert, der weit über der absoluten Fahruntüchtigkeit liegt. Der Führerschein des Mannes wurde umgehend sichergestellt, und ihm wurde jede weitere Fahrt untersagt.

Strafverfahren eingeleitet

Gegen den 43-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. Während der Kontrolle war der Bus nach Polizeiangaben leer. Allerdings schließt die Polizei nicht aus, dass der Fahrer zuvor in alkoholisiertem Zustand Fahrgäste befördert haben könnte. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

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Der Vorfall ereignete sich in Anklam, einer Stadt im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Der betroffene Bus war sowohl als Schulbus als auch im Linienverkehr im Einsatz. Die Polizei betonte die besondere Gefährdung, die von einem alkoholisierten Busfahrer ausgeht, insbesondere wenn Kinder oder Jugendliche an Bord sind.

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