Warendorf/Balve. Sie wollte nur das Pferd einer Bekannten reiten – seitdem sitzt Gianna Regenbrecht im Rollstuhl. Ein tragischer Reitunfall hat das Leben der jungen Frau grundlegend verändert. Doch ihre Liebe zu den Pferden ist stärker als das Schicksal. Sie kämpft sich zurück in den Sattel und beweist, dass wahre Leidenschaft keine Grenzen kennt.
Der Unfall, der alles veränderte
Es war ein gewöhnlicher Tag, als Gianna Regenbrecht das Pferd einer Bekannten ritt. Doch dann passierte das Unglück: Ein Sturz, der sie von einer Sekunde auf die andere querschnittsgelähmt machte. Seitdem ist sie auf den Rollstuhl angewiesen. Die Diagnose war ein Schock für die Familie und Freunde. Doch Gianna gab nicht auf. Sie begann sofort mit der Rehabilitation und suchte nach Wegen, ihre Leidenschaft für Pferde wieder aufleben zu lassen.
Zurück in den Sattel
Mit viel Mut und Unterstützung fand Gianna zurück zu den Pferden. Heute reitet sie wieder – wenn auch unter anderen Bedingungen. „Darauf angewiesen, dass mich die Pferde richtig gut kennen“, sagt sie. Die Tiere reagieren auf ihre Stimme und ihre Körpersprache. Diese besondere Beziehung hilft ihr, Ängste zu überwinden und neue Freiheit zu erleben. Ihre Familie steht hinter ihr: „Wir sind unglaublich stolz auf sie“, sagt ihre Mutter. „Sie zeigt, dass man mit Behinderung nicht aufgeben muss.“
Ein neues Leben mit Hindernissen
Der Alltag im Rollstuhl ist herausfordernd. Gianna muss sich an viele Dinge neu gewöhnen. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen. Mit speziellen Hilfsmitteln und viel Training meistert sie den Alltag. Ihre Geschichte inspiriert viele Menschen. Sie zeigt, dass das Leben auch nach schweren Schicksalsschlägen lebenswert ist. „Die Pferde geben mir Kraft“, sagt Gianna. „Sie akzeptieren mich so, wie ich bin.“
Unterstützung von Familie und Freunden
Die Familie ist ihr größter Rückhalt. Sie helfen bei der Pflege, begleiten sie zu Therapien und unterstützen sie bei den Reitstunden. Auch Freunde und Bekannte haben Spendenaktionen gestartet, um die Kosten für die aufwendige Behandlung und Ausrüstung zu decken. Gianna ist dankbar für diese Hilfe: „Ohne sie wäre das alles nicht möglich.“
Ein Vorbild für andere
Gianna Regenbrecht ist zu einem Vorbild geworden. Sie zeigt, dass man auch mit einer Querschnittslähmung aktiv sein kann. Ihr Mut und ihre Entschlossenheit beeindrucken viele. Sie plant, in Zukunft andere Betroffene zu unterstützen und ihnen zu zeigen, dass das Leben weitergeht. „Ich möchte Mut machen“, sagt sie. „Man darf nie aufgeben, auch wenn es schwer ist.“



