Nachsendeauftrag: Drittanbieter locken mit überhöhten Preisen
Nachsendeauftrag: Drittanbieter locken mit überhöhten Preisen

Wer einen Nachsendeauftrag bei der Deutschen Post buchen möchte, sollte vorsichtig sein: Im Internet tummeln sich Drittanbieter, die den Service zu stark überhöhten Preisen anbieten. Die Verbraucherzentrale Berlin warnt vor diesem unseriösen Geschäftsmodell.

Die Drittanbieter geben den Auftrag lediglich an das Zustellunternehmen weiter, verlangen dafür aber oft ein Mehrfaches der Kosten. Während der direkte Auftrag bei der Deutschen Post 31,90 Euro für sechs Monate kostet, verlangen die Drittanbieter zwischen rund 85 und 130 Euro.

Die Verbraucherzentrale berichtet von vermehrten Beschwerden. Betroffene gingen fälschlicherweise davon aus, auf der offiziellen Seite der Deutschen Post zu sein, da die Drittanbieter ähnliche Designs, Logos und die gelb-rote Farbgestaltung verwenden.

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Problematisch sei, dass die Vermittlertätigkeit beim Bestellvorgang nicht hervorgehoben wird. Die Verbraucherschützer raten, vor dem Klick auf „Zahlungspflichtig bestellen“ stets das Impressum der Webseite zu prüfen.

Betroffene können die Bestellung innerhalb von 14 Tagen widerrufen – es sei denn, sie wurden auf ein Erlöschen des Widerrufsrechts hingewiesen. In diesem Fall können sie die Forderung bestreiten. Die Verbraucherzentralen stellen einen Musterbrief zum Download bereit.

Ein Tipp: Bei Suchmaschinen-Recherchen sollten die ersten Treffer kritisch betrachtet werden, da Drittanbieter oft bezahlte Anzeigen schalten. Die gesuchte offizielle Seite erscheint meist erst weiter unten.

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