Mette-Marits Schweigen nach Marius-Urteil: Eine enttäuschende Botschaft
Mette-Marits Schweigen: Eine enttäuschende Botschaft

Mette-Marits Schweigen nach Marius-Urteil: Eine enttäuschende Botschaft

Oslo (Norwegen) – Kronprinzessin Mette-Marit (52) und Kronprinz Haakon (52) haben sich nach der Verurteilung von Mette-Marits Sohn Marius (29) zu vier Jahren Gefängnis nicht öffentlich geäußert. Der königliche Hof gab lediglich bekannt: „Der Fall wurde vom Gericht bearbeitet, und das Königshaus gibt keinen Kommentar zum Ergebnis ab.“

Eine langjährige Beobachterin äußert sich

Ingrid Raagaard, BILD-Royal-Expertin, die seit vielen Jahren über die norwegische Königsfamilie berichtet, zeigt sich enttäuscht. „Ich fand Mette-Marit wunderbar, als sie um die Jahrtausendwende scheu lächelnd in ihre Rolle hineinwuchs. Welch eine wunderbare Liebesgeschichte! Doch die Jahre waren nicht einfach. Dazu kamen gesundheitliche Probleme und die Schwierigkeiten ihres Sohnes Marius.“

Erwartungen an die Kronprinzessin

Raagaard hatte gehofft, dass Mette-Marit nach dem Urteil am Montag endlich etwas sagt. „Dass sie mit den Opfern fühlt, dass sie dem Rechtssystem vertraut, dass sie Drogen und Alkohol verteufelt. Irgendetwas, das die Norweger spüren lässt, dass Mette-Marit nicht nur Mutter ist, sondern auch Kronprinzessin – eine Frau, die das Land in naher Zukunft als Königin repräsentieren wird.“

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Möglichkeiten zur Stellungnahme

Hofmitarbeiter hätten dringend zu einer Stellungnahme raten müssen, da der Hof als Institution keine Position beziehen kann. Marius ist zwar Familienmitglied, aber kein Mitglied des Hofes. „Nur Kronprinz Haakon könnte sich als Privatperson und Stiefvater äußern, und natürlich Marius’ Mutter. Stattdessen hüllt sie sich in Schweigen. Dabei hätte sie dringend ihr Mitgefühl für die Opfer ausdrücken müssen“, so Raagaard.

Krankheit als möglicher Grund

Vielleicht sei Mette-Marit einfach zu krank, um aktiv zu werden. Sie leidet an schwerer Lungenfibrose und benötigt möglicherweise eine Lungentransplantation. „Doch sie hat Mitarbeiter, einen Ehemann und zwei erwachsene Kinder. Es gibt viele Leute um sie herum, die eine kurze Aussage hätten aufzeichnen können. Vielleicht liegt sie bereits im Krankenhaus, aber auch dann hätte sie einen Kommentar vorbereiten können“, kritisiert die Expertin.

Das Schweigen hilft niemandem

„Leider hilft Mette-Marit ihrem Sohn mit ihrem Schweigen kein bisschen weiter. Marius hat offensichtlich nicht gelernt, Verantwortung zu übernehmen. Er bettelt um Entlassung aus der U-Haft und schlug nach dem Urteil wütend auf einen Schrank, bis seine Hand verletzt war. Dass Mette-Marit ihren Sohn im Gefängnis besucht, ist verständlich. Aber sie ist nicht nur Mutter – sie ist Kronprinzessin. Ihr Schweigen sendet eine Botschaft: Für die Opfer ihres Sohnes hat sie kein Wort übrig!“

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