Empörung nach Asche-Verstreuung auf Santorini: Britin löst Shitstorm aus
Empörung nach Asche-Verstreuung auf Santorini

Ein makabrer Vorfall auf der griechischen Insel Santorini sorgt derzeit für große Empörung im Internet. Ein Video, das in den sozialen Medien viral geht, zeigt eine Gruppe britischer Touristen, die durch die engen Gassen der Ferieninsel laufen und dabei lautstark singen. Im Mittelpunkt der Aufnahmen steht eine Frau, die die Asche ihres verstorbenen Ehemannes verstreut. Die Aktion hat einen massiven Shitstorm ausgelöst.

Die Aufnahmen im Detail

Das Video, das auf der Plattform X (ehemals Twitter) veröffentlicht wurde, zeigt die Gruppe in ausgelassener Stimmung. Die Frau im Vordergrund hält eine Urne in den Händen und streut während des Singens die Asche des Verstorbenen in die Luft. Die Touristen sind in den malerischen Gassen von Santorini unterwegs, einem der beliebtesten Reiseziele Griechenlands. Die Bilder haben schnell eine Welle der Kritik hervorgerufen.

Reaktionen in den sozialen Medien

In den Kommentaren zu dem Video äußern sich viele Nutzer entsetzt über die Respektlosigkeit der Handlung. „So etwas tut man nicht mit der Asche eines geliebten Menschen“, schreibt ein User. Ein anderer kommentiert: „Das ist geschmacklos und pietätlos.“ Die Britin selbst hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Es ist unklar, ob die Aktion im Einvernehmen mit dem Verstorbenen oder der Familie stattfand.

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Rechtliche Aspekte

Das Verstreuen von Asche in der Öffentlichkeit ist in Griechenland nicht grundsätzlich verboten, unterliegt jedoch strengen Regelungen. In vielen Gemeinden ist es erforderlich, eine Genehmigung einzuholen. Auf Santorini, das zu den am dichtesten besiedelten Touristenorten zählt, könnte die Aktion daher rechtliche Konsequenzen haben. Die örtlichen Behörden haben das Video zur Kenntnis genommen und prüfen mögliche Verstöße gegen die öffentliche Ordnung.

Hintergrund des Vorfalls

Der Vorfall ereignete sich offenbar in der Hochsaison, als zahlreiche Urlauber auf der Insel unterwegs waren. Die britische Touristin und ihre Begleiter fielen durch ihr lautes Verhalten auf. Das Video wurde von einem anderen Touristen gefilmt und später ins Netz gestellt. Seitdem verbreitet es sich rasant und sorgt international für Schlagzeilen.

Ähnliche Vorfälle in der Vergangenheit

In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Kontroversen um das Verstreuen von Asche an öffentlichen Orten. So sorgte etwa eine Aktion auf dem Eiffelturm in Paris oder am Taj Mahal in Indien für Empörung. Experten raten dazu, die Asche Verstorbener an dafür vorgesehenen Orten zu verstreuen oder sich vorher über die lokalen Gesetze zu informieren.

Der Shitstorm auf Santorini zeigt einmal mehr, wie sensibel das Thema Tod und Trauer in der Öffentlichkeit behandelt wird. Die Diskussion darüber, ob die Handlung der Britin pietätlos oder lediglich unbedacht war, wird wohl noch länger anhalten.

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