Generation Z im Fokus: Zwischen Bafög-Not und Zukunftsängsten
In der aktuellen Ausgabe des Newsletters „Das Beste am Sonntag“ widmet sich Textchefin Birgitta Stauber den drängenden Problemen der jungen Generation. Sie betont, dass die Generation Z trotz bester Studienabschlüsse zunehmend Schwierigkeiten hat, einen Job zu finden, da KI viele Einstiegsaufgaben übernimmt. Hinzu kommen die finanziellen Hürden des Studiums: Bafög deckt die realen Wohnkosten nicht mehr, und die Koalition zögert mit einer Anpassung. Stattdessen wird die Rente um über vier Prozent erhöht, während die Ausbildungsförderung gekürzt werden soll.
Arbeiten mit 79: Rentner im Job
Stauber verweist auf die Reportage ihrer Kollegin Nina Kugler, die Senioren wie den 79-jährigen Wolfgang Nötzold porträtiert, der als Beleuchtungsassistent am Operntheater arbeitet. Dies zeigt, dass viele Ältere aus finanziellen Gründen weiterarbeiten müssen – ein weiteres Zeichen für die Schieflage zwischen den Generationen.
Studieren: Ein teures Unterfangen
Neben Bafög und Elternzuschüssen sind Studierende auf Jobben angewiesen. Dorothee Bär (CSU) hält dies für zumutbar, doch Stauber kritisiert die fehlende Berücksichtigung von Semesterbeiträgen, Laptop-Kosten und Mietkautionen. Besonders betroffen sind junge Menschen aus sozial schwachen Familien, für die ein Studium ohne finanzielles Polster kaum realisierbar ist. Die Angst vor Schulden und unbezahlten Pflichtpraktika belastet viele.
Depression mit 25: Eine persönliche Geschichte
Die Volontärin Alina Hammer teilt ihren Kampf gegen schwere Depressionen, die sie trotz erfolgreichen Studiums und Jobs trafen. Ihre Geschichte verdeutlicht den wachsenden psychischen Druck auf junge Erwachsene, der durch die fehlende Lobby und mangelnde Unterstützung verstärkt wird.
Behinderung in Uganda: Ein Lichtblick
Samantha Dixon besuchte das „Home of Hope“ in Uganda, ein Heim für behinderte Kinder, die oft als verflucht gelten. Trotz schwieriger Umstände bietet das Heim Schutz und Therapie – eine ermutigende Reportage inmitten düsterer Nachrichten.
WM in Trumps Amerika: Ängste vor dem Chaos
Am 11. Juni startet die Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko. 48 Teams, 104 Spiele – Millionen Fans werden erwartet. Doch Menschenrechtsgruppen warnen vor einem „Klima der Angst“ durch Trumps Politik. Visumprobleme, Beleidigungen gegen Nationen und die Geldgier der FIFA (Ticketpreise ab 1000 Dollar) trüben die Vorfreude. Washington-Korrespondent Dirk Hautkapp analysiert die Stimmung vor Anpfiff.
Stauber hofft dennoch auf gute Stimmung bei Public Viewings und im Freundeskreis – ein kleiner Trost in unruhigen Zeiten.



