Rund 50 Teilnehmer aus Zivilgesellschaft, Verwaltungen und Vereinen haben im Stadtteilzentrum in der Pasewalker Oststadt über Wege beraten, wie Engagement und Vielfalt in der Region Uecker-Randow sichtbar gestärkt werden können. Die Konferenz stand unter dem Titel „Gemeinsam Zukunft gestalten – Für ein vielfältiges Miteinander in Uecker-Randow“.
In seinem Grußwort hob Dietger Wille, Beigeordneter des Landkreises und zweiter Stellvertreter des Landrates, die zentrale Rolle des freiwilligen Engagements für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hervor. Die Region lebe von Menschen, die Brücken zwischen Generationen, Orten und Kulturen bauen, so Wille.
In mehreren Arbeitsgruppen diskutierten die Teilnehmenden den Bedarf vor Ort. Genannt wurden unter anderem offene, kostenfreie Räume für Vereine und Initiativen, Hilfe bei Verwaltungsaufgaben und Fördermittelanträgen, Bürokratieabbau sowie die Übernahme von Fahrtkosten und Auslagen.
Zugleich seien konkrete Ideen für die Zukunft entstanden: Der Dialog und die Vernetzung zwischen Akteuren solle intensiviert, Fortbildungen und Wissenstransfer ausgebaut werden. Eine Ehrenamtsbörse und eine regionale Ehrenamts-App wurden diskutiert.
Zum Abschluss vereinbarten die Teilnehmer, gemeinsam an einer regionalen Unterstützungsstruktur für das Ehrenamt weiterzuarbeiten. „Der abschließende Austausch zeigte, dass der Wille, gemeinsam etwas zu bewegen, groß ist“, sagte Johannes Drews, Regionalmanager Leader-Förderung.



