In einer Zeit, in der englische Begriffe unseren Alltag durchdringen, hat sich der Kolumnist Jochen-Martin Gutsch in einem Beitrag für den Spiegel kritisch mit diesem Phänomen auseinandergesetzt. Unter der Überschrift „Mental Load! Quiet Quitting! White Privilege! Eure Trendwörter nerven mich“ beklagt er die zunehmende Verwendung von Anglizismen in den Medien und im täglichen Sprachgebrauch.
Die Flut der englischen Begriffe
Gutsch stellt fest, dass für nahezu jede Lebenslage ein passender englischer Ausdruck existiert. Diese Begriffe begegnen uns überall: im Internet, in Zeitungen und in Gesprächen. Der Leser müsse selbst sehen, wie er mit dieser Sprachflut zurechtkomme. Der Autor plädiert für eine Rückbesinnung auf die deutsche Sprache und schlägt eigene, deutsche Alternativen vor.
Ein Gegenvorschlag des Autors
In seiner Kolumne, die am 1. Juni 2026 veröffentlicht wurde, macht Gutsch einen konkreten Gegenvorschlag. Anstatt ständig auf englische Modewörter zurückzugreifen, sollten wir uns wieder mehr auf die Ausdruckskraft der deutschen Sprache besinnen. Er kritisiert, dass viele dieser Trendwörter oft unreflektiert übernommen werden, ohne dass man sich Gedanken über ihre tatsächliche Bedeutung oder Notwendigkeit macht.
Sprachwandel und kulturelle Identität
Die Diskussion um Anglizismen ist nicht neu, aber sie gewinnt in Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung an Brisanz. Während einige den Einfluss des Englischen als Bereicherung sehen, fürchten andere eine Verarmung der deutschen Sprache. Gutschs Kolumne ist ein weiterer Beitrag zu dieser Debatte, der mit einer Prise Humor und einer deutlichen Meinung aufwartet.
Reaktionen auf die Kolumne
Obwohl der Artikel selbst nicht mehr abrufbar ist – er wurde entweder vor mehr als 30 Tagen veröffentlicht oder bereits zehnmal geöffnet – hat er sicherlich für Diskussionsstoff gesorgt. Viele Leser dürften die Kritik an der Anglizismenflut teilen, während andere die Internationalität der Sprache begrüßen. Fest steht: Das Thema Sprachwandel bleibt aktuell und polarisierend.
Fazit
Jochen-Martin Gutschs Kolumne ist eine unterhaltsame und pointierte Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Denglisch. Sie regt zum Nachdenken an und zeigt, wie wichtig es ist, bewusst mit Sprache umzugehen – sei es im Alltag, in den Medien oder in der Literatur. Die Diskussion über den Einfluss des Englischen wird uns wohl noch lange begleiten.



