Die Hamburger Unternehmerfamilie von Rantzau trauert um ihre Tochter Caroline. Die 26-Jährige ist bei einem Unfall in Südafrika ums Leben gekommen. Das bestätigte ein Unternehmenssprecher der Rantzau Group dem Hamburger Abendblatt, das wie diese Redaktion zur FUNKE Mediengruppe gehört. Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung berichtet.
Todesumstände noch unklar
Die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. In einer Mitteilung der Reederei an die eigenen Mitarbeiter heißt es: „Es ist unsere traurige Pflicht, Ihnen mitteilen zu müssen, dass unsere geliebte Tochter Caroline von Rantzau durch einen tragischen Unfall in Südafrika aus dem Leben gerissen wurde. Wir sind tief betroffen und fassungslos.“ Unterzeichnet ist das Schreiben, das der „Bild“ vorliegt, von den Eltern der Verstorbenen, dem Unternehmer Eberhart von Rantzau und seiner Frau Patricia, sowie ihrem Bruder Philipp.
Unfall in Luxus-Safari-Resort
Dem Bericht des Boulevardblatts zufolge soll Caroline von Rantzau bereits am 1. Juni auf dem Gelände von „Leeuwfontein Safaris“ im Norden Südafrikas ums Leben gekommen sein. Die 26-Jährige soll an dem exklusiven Tourismusdienstleister, der maßgeschneiderte Trophäenjagden und Luxusurlaube anbietet, mitgewirkt haben. Zuvor habe sie in London und München studiert. Das private Reservat an der Grenze zu Mosambik ist laut Unternehmensangaben über 4500 Hektar groß.
Rantzau Group: Spezialist für Chemikalientransport
Die Rantzau Group, die unter anderem von Eberhart von Rantzau geführt wird, hat ihren Firmensitz in Hamburg-Altona und ist auf den Transport von Chemikalientankern spezialisiert. Das Unternehmen beschäftigt rund 1100 Mitarbeiter. Zur Rantzau Group gehört auch das Schifffahrtsunternehmen DAL Deutsche Afrika-Linien, dessen Wurzeln auf das Jahr 1924 zurückgehen.



