Bluttat von Bielefeld: 30 Kilo leichter! Der Terror veränderte mein Leben
Ein islamistischer Messerangriff vor der Bielefelder Bar „Cutie“ hätte Kevin (28) beinahe das Leben gekostet. Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde er in eine Not-OP gebracht und entkam nur knapp dem Tod. Ein Jahr später hat sich sein Leben grundlegend verändert: Er steht fast täglich im Fitnessstudio, hat 30 Kilo abgenommen und verfolgt einen großen Traum – er will Bodybuilder werden.
Der Angriff und seine Folgen
Der Angriff ereignete sich im Mai 2025. Ein Islamist stach Kevin unvermittelt ein Messer in den Rücken. Die Verletzungen waren so schwer, dass er nur durch eine sofortige Notoperation gerettet werden konnte. Nach dem Krankenhausaufenthalt begann für Kevin ein langer Weg der Rehabilitation – sowohl körperlich als auch psychisch.
Sport als Rettungsanker
Um das Trauma zu bewältigen, entdeckte Kevin den Sport für sich. Das Fitnessstudio wurde zu seinem zweiten Zuhause. „Ich musste etwas tun, um nicht in der Angst zu versinken“, erzählt er. Mit eiserner Disziplin trainierte er täglich, verlor 30 Kilogramm und baute Muskeln auf. Heute ist sein Ziel klar: Er möchte an Bodybuilding-Wettkämpfen teilnehmen.
Der Prozess gegen den Attentäter
Im Gerichtssaal musste Kevin dem Attentäter gegenübersitzen. Dieser habe während der Verhandlung gelacht, was Kevin tief getroffen habe. „Es war schwer, aber ich habe mich nicht unterkriegen lassen“, sagt er. Der Prozess endete mit einer Verurteilung des Täters zu mehreren Jahren Haft.
Ein neues Leben
Kevin hat aus der Tragödie neue Kraft geschöpft. Er möchte andere Menschen inspirieren, die ähnliche Schicksale erlitten haben. „Man kann immer weitermachen, egal wie tief man fällt“, betont er. Sein nächster Schritt: die Teilnahme an einer Bodybuilding-Meisterschaft. Die Geschichte von Kevin zeigt, dass selbst nach schrecklichen Erlebnissen ein Neuanfang möglich ist.



