Großer Drogenfund in Hamburg: 80 Kilo Kokain beschlagnahmt
Die Hamburger Polizei hat einen bedeutenden Erfolg im Kampf gegen den Rauschgifthandel erzielt. Insgesamt 80 Kilogramm Kokain wurden sichergestellt, und acht Personen vorläufig festgenommen. Gegen sechs der Verdächtigen erließ das Amtsgericht Haftbefehl, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte.
Observation in Wilhelmsburg führte zum Zugriff
Bereits am Montag hatten Ermittler im Stadtteil Wilhelmsburg verdächtige Aktivitäten beobachtet. Sie sahen, wie aus einem Lastwagen zwei Paletten einer Frachtsendung auf ein anderes Fahrzeug umgeladen wurden. Als die Polizei einschritt, versuchten mehrere der insgesamt sechs Männer zu flüchten. Ein Beamter gab daraufhin einen Warnschuss in die Luft ab, um die Flüchtenden zu stoppen. Verletzt wurde bei der Aktion niemand.
Drogen in der Frachtsendung versteckt
Bei der anschließenden Durchsuchung der Paletten entdeckten die Ermittler die 80 Kilogramm Kokain. Die Drogen waren professionell in der Fracht versteckt. Parallel dazu durchsuchte die Polizei eine Wohnung im Stadtteil Eimsbüttel. Dort fanden die Beamten 71 Verpackungseinheiten Kokain sowie rund 1.000 Euro Bargeld. Eine 22-jährige Frau und ein 20-jähriger Mann wurden festgenommen, jedoch später wieder auf freien Fuß gesetzt.
Ermittlungen dauern an
Die Hintergründe des Drogenfundes sind noch unklar. Die Polizei ermittelt nun gegen die sechs inhaftierten Männer wegen des Verdachts des bandenmäßigen Drogenhandels. Die Beamten prüfen zudem mögliche Verbindungen zu weiteren Drogenkriminalität in der Hansestadt. Die Ermittlungen dauern an.



