In Brandenburg sind erneut Elche gesichtet worden. Wie der Leiter des Forstbetriebes Hangelsberg, Lars Kleinschmidt, mitteilte, hielten sich zwei Tiere zwischen Grünheide und Spreenhagen im Landkreis Oder-Spree auf. Sie stammen vermutlich aus Polen und sind auf der Durchreise. Zunächst berichtete die „Märkische Oderzeitung“ über die Sichtung.
Jungbulle auf der Suche nach neuem Zuhause
Eines der Tiere sei wahrscheinlich ein Jungbulle, da ein kleines Elchgeweih zu erkennen war, so Kleinschmidt. Es sei anzunehmen, dass die Elche neue Gebiete erkunden, in denen sie sich ansiedeln können. In den polnischen Heimatregionen gebe es vermutlich nicht mehr genügend Platz. Oft würden dann die jüngeren Tiere ausgeschickt, um neue Lebensräume zu erschließen.
Ungewisse Zukunft für die Elche
Wo die Tiere sich letztlich niederlassen, ist laut dem Forstbetriebsleiter ungewiss. Er halte es jedoch für unwahrscheinlich, dass die Region um Berlin geeignet sei. Vor den Toren der Hauptstadt gebe es viel Verkehr, der die Wanderungen der Elche behindern könne.
Bereits in der Vergangenheit kam es in Brandenburg zu Elchsichtungen, doch die aktuellen Beobachtungen deuten auf eine verstärkte Wanderungsbewegung hin. Die Behörden bitten die Bevölkerung, die Tiere nicht zu stören und Abstand zu halten.



