Sexuelle Handlungen an den Kaulsdorfer Seen: Bezirk reagiert
Die Kaulsdorfer Seen im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf sind ein beliebtes Naherholungsgebiet. Offiziell ist das Baden dort nicht erlaubt, wird aber vom Bezirksamt geduldet. An heißen Tagen strömen viele Menschen, darunter auch Familien, an die Seen. Seit DDR-Zeiten gibt es zudem einen großzügigen FKK-Bereich. Doch nun sorgt das Gelände für Unmut: Berichte über zunehmende sexuelle Handlungen haben Politik und Polizei auf den Plan gerufen.
Proteste gegen „perfekte Cruising-Area“
Anwohner und Besucher beklagen, dass die Seen zunehmend als Treffpunkt für sexuelle Aktivitäten genutzt werden. In sozialen Medien und Foren wird das Gebiet als „perfekte Cruising-Area“ beschrieben. Dies führt zu Spannungen mit Familien und anderen Erholungssuchenden. Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf hat nun reagiert: Die Polizei wurde eingeschaltet, um die Lage zu beobachten und gegebenenfalls einzuschreiten.
Polizei und Bezirksamt in der Verantwortung
Das Bezirksamt betont, dass das Baden weiterhin geduldet wird, aber sexuelle Handlungen im öffentlichen Raum nicht toleriert werden. Die Polizei hat ihre Präsenz verstärkt und kontrolliert die Bereiche regelmäßig. Ziel ist es, einerseits die Tradition des FKK-Bereichs zu wahren, andererseits die Sicherheit und das Wohlbefinden aller Besucher zu gewährleisten. Die Diskussion zeigt die Herausforderungen bei der Nutzung öffentlicher Räume mit unterschiedlichen Interessen.



