Rechenzentrum in Potsdam: Aubels Kompromissvorschlag ohne Mehrheit
Rechenzentrum: Aubels Kompromiss ohne Mehrheit

Der von Oberbürgermeisterin Noosha Aubel (parteilos) vorgelegte Kompromissvorschlag zum Abriss des Kreativhauses Rechenzentrums in sieben Jahren findet in der Stadtpolitik bisher nur Unterstützung bei den kleineren Fraktionen der Freien Wähler und der FDP. Das zeigt eine Umfrage der PNN nach den Fraktionssitzungen am Montagabend. Damit scheint Aubels Vorstoß weiter chancenlos – was womöglich für den DDR-Bau das Aus zum 1. August bedeutet.

Gegner und Befürworter kritisieren den Vorschlag

Sowohl Gegner als auch Befürworter des Kreativhauses äußern Kritik an dem Vorschlag der Rathauschefin, jedoch aus unterschiedlichen Gründen. Während die einen den Abriss ablehnen und den Erhalt des Gebäudes fordern, bemängeln die anderen die lange Frist von sieben Jahren. Ohne eine Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung droht die Sperrung des Gebäudes bereits im Sommer.

Keine Mehrheit in Sicht

Die Umfrage zeigt, dass die großen Fraktionen im Stadtrat dem Kompromissvorschlag skeptisch gegenüberstehen. Die SPD, Die Linke und die Grünen haben sich bislang nicht klar positioniert, während CDU und AfD den Vorschlag ablehnen. Somit bleibt ungewiss, ob eine Einigung erzielt werden kann.

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Das Rechenzentrum, ein markanter DDR-Bau, beherbergt derzeit zahlreiche Kreativschaffende und kulturelle Einrichtungen. Ein Abriss würde nicht nur den Verlust eines wichtigen Kulturortes bedeuten, sondern auch die Stadtplanung vor neue Herausforderungen stellen.

Die Oberbürgermeisterin hatte den Kompromiss vorgeschlagen, um eine Lösung zu finden, die sowohl den Erhalt der Kreativszene als auch städtebauliche Interessen berücksichtigt. Bislang scheint dieser Vorschlag jedoch nicht die nötige Zustimmung zu finden.

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