Skandalöse Zustände auf deutschen Polizeiwachen: So schäbig hausen unsere Beamten. Marode Büros, gesperrte Küchen, Wasserschäden – ausgerechnet die Bundespolizei muss in Dienststellen arbeiten, die ein Gewerkschaftsfunktionär der Gewerkschaft der Polizei (GdP) als „Dreckslöcher“ bezeichnet. Der BILD liegen exklusive Fotos und detaillierte Schilderungen vor, die belegen, wie gravierend der Sanierungsstau an Ausbildungszentren, Flughafen-Wachen und Revieren wirklich ist.
Alltag der Polizisten: Einsatzbereitschaft gefährdet
Wie dieser desolate Zustand die Einsatzmöglichkeiten unserer Polizinnen und Polizisten beeinträchtigt und wo es seit Jahren trotz wiederholter Warnungen keine Besserung gibt, lesen Sie in diesem Artikel. Die Bilder zeigen verschimmelte Wände, undichte Dächer und veraltete Ausstattung. In vielen Wachen sind Küchen gesperrt, weil sie nicht mehr den hygienischen Standards entsprechen. Büros sind überfüllt und teilweise einsturzgefährdet.
Sanierungsstau: Seit Jahren bekannt, doch keine Lösung
Bereits vor Jahren hatten Polizeigewerkschaften auf die Missstände hingewiesen. Doch die zuständigen Behörden reagierten nur zögerlich. Ein GdP-Sprecher erklärte: „Unsere Kollegen arbeiten unter unwürdigen Bedingungen. Das darf nicht länger hingenommen werden.“ Die Politik sei gefordert, endlich zu handeln und die notwendigen Investitionen zu tätigen.
Die Folgen sind gravierend: Die Motivation der Beamten sinkt, Krankheitsausfälle nehmen zu. Zudem leidet die öffentliche Sicherheit, wenn Polizisten nicht optimal arbeiten können. In einigen Wachen mussten bereits provisorische Maßnahmen ergriffen werden, um den Dienst aufrechtzuerhalten.
Forderungen der Gewerkschaft
Die GdP fordert ein milliardenschweres Sanierungsprogramm für alle Polizeiliegenschaften. „Es kann nicht sein, dass wir von unseren Einsatzkräften Höchstleistungen verlangen, ihnen aber nicht einmal vernünftige Arbeitsplätze bieten“, so der Funktionär. Die Politik müsse endlich Prioritäten setzen und die innere Sicherheit stärken.



