Museen wollen verborgene Schätze stärker sichtbar machen
Museen: Verborgene Schätze sichtbar machen

Leipzig (dpa/sn) – Wie können Museen ihre Sammlungen zukunftsfähig aufstellen? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes, die im kommenden Jahr in Leipzig stattfindet. Wie der Verband mitteilte, werden im Mai 2027 rund 900 Fachleute aus dem In- und Ausland darüber diskutieren, wie die Bestände vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Themen aktiviert werden können.

Verborgene Schätze in den Depots

Den Angaben zufolge bleibt ein Großteil der Museumsbestände unsichtbar und lagert in den Depots. Nur etwa 20 Prozent sind öffentlich zugänglich. Dabei schlummern in diesen verborgenen Sammlungen bedeutende Geschichten, Themen und Perspektiven. Ihre Aktivierung sei nicht nur fachlich herausfordernd, sondern auch gesellschaftlich hochrelevant, betont der Museumsbund.

Gesellschaftliche Relevanz der Sammlungen

Die Tagung soll Wege aufzeigen, wie Museen ihre verborgenen Schätze stärker sichtbar machen können. Experten aus verschiedenen Bereichen werden Strategien entwickeln, um die Sammlungen für ein breites Publikum zu öffnen und aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen einzubeziehen. Dabei geht es auch um die Digitalisierung und neue Vermittlungsformen.

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Die Jahrestagung findet vom 15. bis 18. Mai 2027 in Leipzig statt. Weitere Informationen werden in den kommenden Monaten veröffentlicht.

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