Im vergangenen Jahr sind in Sachsen-Anhalt insgesamt 2.915 Menschen eingebürgert worden. Das Statistische Landesamt in Halle meldet einen Anstieg um 3,6 Prozent im Vergleich zum Jahr 2024. Unter den neuen deutschen Staatsbürgern befanden sich 1.564 Männer und 1.351 Frauen.
Herkunft der Eingebürgerten
Die mit Abstand größte Gruppe stammt aus Syrien: Rund 1.000 Menschen aus dem Bürgerkriegsland erhielten die deutsche Staatsangehörigkeit. Allerdings bedeutet dies einen Rückgang um 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Deutliche Zuwächse gab es hingegen bei anderen Nationalitäten:
- Russland: 233 Einbürgerungen, ein Plus von 73,9 Prozent
- Ukraine: 173 Einbürgerungen, plus 6,8 Prozent
- Afghanistan: 117 Einbürgerungen, plus 15,8 Prozent
Insgesamt wurden im Jahr 2025 Personen mit 106 verschiedenen Staatsangehörigkeiten eingebürgert, wie die Statistiker weiter mitteilten.
Altersstruktur der Neubürger
Mehr als ein Viertel (26,1 Prozent) der Eingebürgerten war jünger als 18 Jahre. Die größte Altersgruppe bildeten die 18- bis 35-Jährigen mit 941 Personen. Weitere 676 Eingebürgerte waren zwischen 35 und 45 Jahre alt. Die Daten zeigen, dass vor allem junge Menschen den Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft finden.



