Berliner Mauerweg: Neues Teilstück an Ruppiner Chaussee saniert
Mauerweg-Abschnitt an Ruppiner Chaussee wieder offen

Ein weiteres Stück Berliner Geschichte ist nun wieder begehbar. Der rund einen Kilometer lange Abschnitt des Mauerwegs an der Ruppiner Chaussee im Norden der Hauptstadt wurde umfassend erneuert und steht Spaziergängern und Radfahrern wieder offen. Das teilte die landeseigene Gesellschaft Grün Berlin mit.

Sanierung des Grenzstreifens abgeschlossen

Der Weg verläuft entlang des früheren Grenzstreifens zwischen dem Berliner Bezirk Reinickendorf und der brandenburgischen Stadt Hennigsdorf. In den vergangenen Monaten wurde er grundlegend instand gesetzt. Der neue Belag, eine verbesserte Entwässerung und zusätzliche Sitzgelegenheiten machen den Pfad nun nicht nur leichter begehbar, sondern laden auch zum Verweilen ein.

Historische Informationen vor Ort

Ein besonderes Augenmerk galt der Geschichte dieses Ortes. Eine neue Informationstafel mit historischen Fotografien und mehrsprachigen Texten erinnert an die Teilung Berlins. Sie soll Besuchern die Bedeutung des ehemaligen Grenzgebiets näherbringen und zum Nachdenken anregen.

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Der Abschnitt war zuvor in einem schlechten Zustand – unter anderem aufgrund schwieriger Bodenverhältnisse und eines schwachen Unterbaus. Nun wurde der Weg umfassend stabilisiert. Der alte Asphalt wurde recycelt, und Regenwasser wird künftig kontrolliert in den angrenzenden Wald abgeleitet. Auch die Ausstattung ist bewusst naturnah gestaltet: Eine neue Bank aus regionalem Eichenholz ergänzt den Weg und bietet eine Rastmöglichkeit.

Mit dieser Fertigstellung gehört das Teilstück zu insgesamt sechs Abschnitten des rund 160 Kilometer langen Berliner Mauerwegs, die in den vergangenen Jahren modernisiert wurden. Weitere Abschnitte sind laut Grün Berlin entweder bereits in der Erneuerung oder in der Planungsphase. Der Mauerweg folgt dem Verlauf der ehemaligen Grenze um West-Berlin und ist ein beliebtes Ziel für Radfahrer und Fußgänger.

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