Eichenprozessionsspinner bedroht Görlitzer Park – Sabotage durch Kai Wegner?
Eichenprozessionsspinner im Görlitzer Park – Sabotage?

Eichenprozessionsspinner bedroht Görlitzer Park

Der Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg ist erneut in den Schlagzeilen. Nachdem das Verwaltungsgericht die Wiedereröffnung des Parks verfügt hatte, sorgt nun der Eichenprozessionsspinner für neue Probleme. Die gefährlichen Raupen haben die Grillwiese befallen, sodass diese nicht mehr genutzt werden kann. Experten befürchten, dass der gesamte Park geschlossen werden muss.

Gerüchte um gezielte Aussetzung

Im Berliner Senat und in der Bezirkspolitik machen wilde Gerüchte die Runde. Angeblich soll der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) persönlich Larven des Eichenprozessionsspinners im Park ausgesetzt haben. Dies geschah offenbar in der Nacht auf Freitag, unterstützt von Derk Ehlert, dem Wildtierbeauftragten der Stadt, und dem CDU-Politiker Kurt Wansner. Videoaufnahmen der KI-Überwachung, die erst Anfang des Jahres im Auftrag des Senats installiert wurde, sollen die drei zeigen. Die Aufnahmen wurden dem Tagesspiegel zugespielt, doch die KI kann die Echtheit der Bilder nicht bestätigen.

Reaktionen aus Politik und Bezirk

Die Senatskanzlei lehnte zunächst eine Stellungnahme ab, später hieß es, der Bürgermeister habe den gesamten Donnerstag Tennis gespielt. Ein Foto von Wegner auf dem Tennisplatz wurde jedoch von Experten als Fälschung identifiziert. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, regiert von den Grünen, zeigte sich erleichtert, dass eine vollständige Schließung des Parks verhindert werden konnte. Die Grillwiese sei kein Problem, da der Volkspark Friedrichshain ausreichend Platz biete. Die Bezirkssprecherin appellierte an die Bürger, dort zu grillen und den Müll einfach liegen zu lassen.

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Drogenhandel und neue Geschäftsmodelle

Die FDP Berlin begrüßte die mögliche Schließung des Parks, befürchtet jedoch, dass der Eichenprozessionsspinner Investoren abschrecken könnte. Die Liberalen setzen langfristig auf Luxuswohnungen und eine Gated Community im Park. Unterdessen hat ein Drogendealer, der anonym bleiben möchte, eine neue Verwendungsmöglichkeit für die Haare des Eichenprozessionsspinners entdeckt: Sie können geraucht werden und sollen härter wirken als Crack. Der Dealer verkauft das Gramm bereits für vier Euro.

Ausblick

Die Situation im Görlitzer Park bleibt angespannt. Während der Senat weiterhin eine Schließung anstrebt, sorgt der Eichenprozessionsspinner für unerwartete Wendungen. Ob die Gerüchte um eine gezielte Aussetzung stimmen, bleibt abzuwarten. Klar ist: Der Park bleibt ein Politikum.

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