Bombensprengung: 3.000 Einwohner in Brandenburg betroffen
Bombensprengung: 3.000 Menschen evakuiert

Heute Morgen müssen rund 3.000 Einwohner von Hohen Neuendorf und Oranienburg im Landkreis Oberhavel ihre Häuser verlassen, weil zwei Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg kontrolliert gesprengt werden. Nahezu zeitgleich ist in Frankfurt (Oder) eine weitere Sprengung geplant: Im Ortsteil Lossow soll eine Panzerabwehrmine aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt werden, weshalb dort ebenfalls Häuser evakuiert werden.

Sprengung von 250-Kilogramm-Bomben

Die beiden jeweils 250 Kilogramm schweren Bomben liegen in einem Waldstück zwischen Oranienburg und dem Hohen Neuendorfer Ortsteil Borgsdorf. Aufgrund der Nähe zu den S-Bahn-Gleisen kommt es ab 8 Uhr zu Beeinträchtigungen im Bahnverkehr, wie die Stadt Hohen Neuendorf mitteilte. Die Evakuierungen betreffen unter anderem einen Gartenmarkt und eine Kindertagesstätte. Die Anwohner müssen die Sperrgebiete bis 8.00 Uhr verlassen haben.

Evakuierung in Frankfurt (Oder)

In Frankfurt (Oder) wird rund um den Fundort in der Lindenstraße 14 in Lossow ein Sperrkreis von 500 Metern eingerichtet. Die Stadtverwaltung beginnt um 8.00 Uhr mit der Evakuierung der Anwohner, die kontrollierte Sprengung ist für 10.00 Uhr vorgesehen.

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Anlaufstellen für betroffene Bürger

In Borgsdorf hat der Sperrkreis einen Radius von rund 1.200 Metern. Dort sind insgesamt etwa 2.500 Anwohner betroffen, hinzu kommen 414 Einwohner in dem betroffenen Gebiet in Oranienburg. Die Kommunen haben Anlaufstellen für die Bürger eingerichtet: in der Stadthalle Hohen Neuendorf und im Bürgerzentrum in Oranienburg. Der Einsatz soll voraussichtlich gegen 16 Uhr abgeschlossen sein. Zur Entwarnung werden Sirenen ertönen.

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