Der Berliner Senat hat am Mittwoch eine forschungspolitische Strategie mit dem Titel „Berlins Forschung, Berlins Zukunft“ beschlossen. Darin sind Forschungsfelder definiert, die künftig Vorrang haben sollen und politisch besonders gefördert werden. Das Konzept wurde von einem Team um Wissenschaftssenatorin Ina Czyborra (SPD) erarbeitet und dem Senat vorgelegt.
Große Ambitionen trotz Haushaltskrise
Das Team um Wissenschaftssenatorin Ina Czyborra (SPD) hat vorgelegt, was für Berlin schon lange gefordert wird: einen Plan, worauf sich die Forschung künftig fokussieren soll. Die Strategie kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Haushalt unter Druck steht. Dennoch setzt der Senat auf ambitionierte Ziele für die Wissenschaftslandschaft der Hauptstadt.
Forschungsschwerpunkte definiert
Die Strategie legt fest, welche Bereiche künftig priorisiert werden. Dazu gehören unter anderem Gesundheitsforschung, Klima und Nachhaltigkeit sowie digitale Transformation. Gleichzeitig bleibt unklar, welche Projekte möglicherweise gestrichen werden müssen, um die neuen Schwerpunkte zu finanzieren.
Reaktionen auf die Strategie
Die Reaktionen auf die Forschungsstrategie sind gemischt. Während einige Experten den Plan als überfällig begrüßen, kritisieren andere die mangelnde Konkretisierung bei der Finanzierung. Die Wissenschaftssenatorin betonte jedoch, dass die Strategie einen Rahmen biete, der langfristig Orientierung gebe.
Insgesamt zeigt der Vorstoß, dass Berlin trotz schwieriger Haushaltslage weiterhin auf Spitzenforschung setzt. Wie die Umsetzung gelingt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.



