Der Warnemünder Frühlingslandgang lockte am ersten Maiwochenende erneut Zehntausende ins Ostseebad. Mit Bummelmeile, Drachenfest und Sandburgenwettbewerb wurde traditionell die Sommersaison eingeläutet. Für den Warnemünde Verein ist dies der Auftakt des Veranstaltungsjahres. Stefanie Pensky, neue Vorsitzende des mit 240 Mitgliedern größten Kultur- und Heimatvereins, betont: „Das ist unser erster saisonaler Höhepunkt.“
Ende Februar wurde der gesamte Vorstand neu gewählt. Stefanie Pensky löste die langjährige Vorsitzende Astrid Voß ab. Neue erste stellvertretende Vorsitzende ist Jana Gutzmann-Endler. Der Vorstand will verstärkt Nachwuchsarbeit leisten. „Wir wollen unseren Altersdurchschnitt von 69 Jahren deutlich drücken“, so Pensky. Geplant sind Plattdeutsch-Projekte in Kitas und der Ausbau der Zusammenarbeit mit Schulen. Auch eine Kinder-Trachtengruppe ist angedacht.
Der Verein legt Wert auf Traditionspflege und Geselligkeit. „Wir wollen uns mit anderen Vereinen vernetzen, um Synergien für Warnemünde zu schaffen“, erklärt Vorstandsmitglied Stefanie Conrad. Dabei stehe das Miteinander der Einheimischen im Vordergrund. „Unsere Mitglieder sollen sich durch uns gut betreut fühlen“, ergänzt Pensky. Bewährte Veranstaltungen wie der „Niegen Ümgang“ zur Warnemünder Woche am 4. Juli sollen in gewohnter Qualität stattfinden.
Als neue Veranstaltung wird am 29. August im Kurhausgarten erstmals zum „Frühstück am Meer“ eingeladen. „Schon jetzt haben wir mehr als 250 Anmeldungen“, freut sich Gutzmann-Endler. Traditioneller Abschluss ist das Brückenfest vom 8. bis 13. September. „Nach dem Stromerwachen heißt es bei uns auch ‚Stromeinschlafen‘“, sagt Conrad. „Dann wird es wieder ruhiger und das Dörfchen gehört wieder den Einheimischen.“



