Der Pfauenflüsterer: Mirko Wunderlich und die Pfaueninsel
Der Pfauenflüsterer: Mirko Wunderlich und die Pfaueninsel

Der Mann, dem die Pfauen vertrauen

Ein Pfau durchbricht die Postkarten-Idylle der Pfaueninsel. Das Eiland pulsiert zuverlässig frühlingsgrün, der Himmel leuchtet strebermäßig blau, die Havel plätschert lässig vor sich hin – dann dieser fiese Schrei. Wie eine kranke Katze.

Paradiese brauchen einen, der sie zusammenhält: Mirko Wunderlich flüstert Eiern Mut zu, weist Besucher zurecht – und erstarrt in der Voliere. Unterwegs mit dem Hüter der Pfaueninsel.

Wunderlich ist der Pfauenflüsterer. Er kennt jedes Tier persönlich und weiß, was sie brauchen. „Die posieren, weil sie sich fortpflanzen wollen. Wie Menschen“, erklärt er mit einem Augenzwinkern. Seine Arbeit ist mehr als nur ein Job – es ist eine Berufung.

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Die Pfaueninsel in Berlin ist ein beliebtes Ausflugsziel. Doch hinter der malerischen Kulisse steckt viel Arbeit. Wunderlich sorgt dafür, dass die Pfauen gesund bleiben, die Volieren sauber sind und die Besucher respektvoll mit den Tieren umgehen. Er hat ein offenes Ohr für die Sorgen der Vögel und eine strenge Hand für unachtsame Gäste.

Wer die Insel besucht, trifft oft auf Wunderlich, wie er mit ruhiger Stimme auf die Pfauen einredet oder Besucher daran erinnert, die Tiere nicht zu füttern. Seine Hingabe ist ansteckend – und ein Grund, warum die Pfaueninsel ein Stück Paradies bleibt.

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