Zum verlängerten Wochenende rund um Fronleichnam müssen Autofahrer in Bayern mit erheblichen Behinderungen rechnen. Der ADAC erwartet deutlich mehr Verkehr auf den Autobahnen, insbesondere am Mittwoch vor dem Feiertag und am darauffolgenden Sonntag. Wir zeigen, wo die Staugefahr am größten ist und wie Sie Zeit und Geld sparen können.
Wann drohen die meisten Staus?
Bereits am Mittwochnachmittag wird der Verkehr auf den bayerischen Autobahnen stark zunehmen. Viele Reisende aus Bayern, Baden-Württemberg und vier weiteren Bundesländern nutzen den Feiertag am Donnerstag für einen Kurzurlaub. Der ADAC rechnet bis in die Abendstunden mit dichtem Verkehr und zahlreichen Staus. Auch am Donnerstagvormittag bleibt die Lage angespannt. In den vergangenen Jahren gehörte der Mittwoch vor Fronleichnam regelmäßig zu den staureichsten Tagen des Jahres.
Am Sonntag folgt dann der starke Rückreiseverkehr. Tagesausflügler, Kurzurlauber und Ferienrückkehrer aus Bayern und Baden-Württemberg treffen aufeinander. Besonders am Nachmittag und Abend steigt die Staugefahr deutlich an.
Diese Routen sind besonders betroffen
Der ADAC hat folgende Fernreiserouten in Bayern als besonders staugefährdet identifiziert:
- A3 zwischen Passau und Linz
- A6 zwischen Heilbronn, Nürnberg und Pilsen
- A7 zwischen Ulm, Füssen und Reutte
- A8 zwischen Stuttgart, München und Salzburg
- A99 Autobahnring München
Zusätzlich könnte das Festival Rock im Park in Nürnberg am kommenden Wochenende zu erheblichen Verkehrsbehinderungen rund um den Veranstaltungsort und auf den Zufahrtsstraßen führen.
Auch an den Grenzübergängen ist mit Verzögerungen zu rechnen. Der ADAC empfiehlt, genügend Zeit einzuplanen, da es dort ebenfalls zu dichtem Verkehr kommen kann.
Wie lassen sich Staus vermeiden?
Da sich Verkehrsaufkommen, Staus und Behinderungen durch Unfälle oder Baustellen nicht exakt vorhersagen lassen, ist ein zeitlicher Puffer ratsam. Autofahrer sollten sich regelmäßig über die aktuelle Verkehrslage informieren, um am Reisetag rechtzeitig auf Staus reagieren zu können.
Tipps zum Spritsparen
Die Spritpreise sind laut ADAC zwar leicht gesunken, aber immer noch auf hohem Niveau – sowohl in Deutschland als auch im Ausland. Es kann sich lohnen, strategisch erst im Ausland zu tanken. In Österreich sind die Preise im Durchschnitt aktuell niedriger als in Deutschland.



