In Münchberg im Landkreis Hof haben Gäste einer Wohnung versehentlich einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Sie testeten eine Nebelmaschine, woraufhin starker Qualm aus der Dachgeschosswohnung drang. Eine aufmerksame Anwohnerin bemerkte den dichten Nebel und wählte am Sonntagabend gegen 20 Uhr den Notruf. Daraufhin rückten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aus.
Großeinsatz der Rettungskräfte
Die Einsatzkräfte eilten mit Blaulicht und Martinshorn zum Ort des Geschehens. Vor Ort stellten sie jedoch schnell fest, dass es sich nicht um gefährlichen Rauch handelte, sondern um künstlichen Nebel aus einer Maschine. Die Bewohner der Wohnung waren nicht anwesend; stattdessen hatten Freunde des Paares auf deren Kinder aufgepasst. Dabei kam die Nebelmaschine zum Einsatz, die offenbar für Partys oder besondere Effekte gedacht war.
Kostenfrage noch offen
Die Feuerwehr konnte nach kurzer Zeit Entwarnung geben. Verletzt wurde niemand. Ein Polizeisprecher erklärte, dass die Stadt als Trägerin der Feuerwehr nun prüfe, ob die Verursacher die Kosten für den Einsatz tragen müssten. Solche Einsätze können je nach Aufwand mehrere hundert Euro kosten. Die Beteiligten müssen nun mit einer möglichen Rechnung rechnen.
Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, bei ungewöhnlichen Rauchentwicklungen stets den Notruf zu wählen, aber auch auf den verantwortungsvollen Umgang mit Nebelmaschinen zu achten. Im Zweifel sollte man die Geräte nur in gut belüfteten Räumen und nach Anleitung betreiben.



