Feuerwehr befreit Zweijährige aus Gartenstuhl in Bayern
Feuerwehr befreit Kleinkind aus Gartenstuhl

Ein dramatischer Einsatz für die Feuerwehr in Bayern: Eine Zweijährige steckte mit dem Kopf in einem Gartenstuhl fest und konnte nur von den Einsatzkräften befreit werden. Der Vorfall ereignete sich am Dienstagnachmittag in einem Wohngebiet im Landkreis München.

Kind steckte fest – Feuerwehr rückt an

Die Mutter des Mädchens hatte kurzzeitig nicht aufgepasst, als sich das Kind in den Gartenstuhl setzte und mit dem Kopf zwischen den Armlehnen und der Rückenlehne steckenblieb. Trotz aller Bemühungen der Eltern gelang es nicht, das Kind zu befreien. Daraufhin alarmierten sie die Feuerwehr.

Einsatz mit Spezialwerkzeug

Die Feuerwehr rückte mit einem Löschfahrzeug und sechs Einsatzkräften an. Mit einem Spreizer, der normalerweise bei Verkehrsunfällen eingesetzt wird, konnte der Gartenstuhl vorsichtig auseinandergedrückt werden. Dabei wurde das Kind mit einer Decke geschützt, um Verletzungen zu vermeiden. Nach wenigen Minuten war das Mädchen befreit.

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„Das Kind hatte großes Glück. Es wurde nicht verletzt, war aber sehr erschrocken“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Ein Rettungswagen war ebenfalls vor Ort, um das Kind zu untersuchen. Nach der Befreiung wurde die Zweijährige ihren Eltern übergeben.

Präventionstipps der Feuerwehr

Die Feuerwehr nutzt den Vorfall, um auf die Gefahren von Gartenmöbeln für Kleinkinder hinzuweisen. „Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder nicht in engen Zwischenräumen spielen. Besonders gefährlich sind Gartenstühle mit Armlehnen, in denen Kinder stecken bleiben können“, so der Sprecher weiter. Empfohlen wird, Gartenstühle außer Reichweite von Kleinkindern aufzustellen oder sie mit Schutzvorrichtungen zu versehen.

Der Einsatz dauerte insgesamt etwa 20 Minuten. Die Feuerwehr warnt davor, bei solchen Vorfällen selbst mit Gewalt vorzugehen, da dies zu Verletzungen führen könne. Im Zweifelsfall sei es immer besser, die Feuerwehr zu rufen.

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