Leichenfund im Bodensee: Ermittler vor vielen offenen Fragen
Leichenfund im Bodensee: Offene Fragen für Ermittler

Nach dem Fund einer Frauenleiche im Bodensee stehen die Ermittler vor zahlreichen ungeklärten Fragen. Derzeit liege der Schwerpunkt auf der Identifizierung der Toten, erklärte eine Polizeisprecherin. Dazu würden sämtliche Vermisstenmeldungen überprüft. Im Laufe des Tages könnte zudem über eine Obduktion entschieden werden, um die Todesursache zu klären.

Zusammenhang mit Fährvorfall?

Ein zentraler Aspekt der Untersuchungen ist die Frage, ob die Leiche mit einem Vorfall auf einer Bodensee-Fähre in Verbindung steht. Ein Zeuge hatte am Sonntag beobachtet, wie eine Frau an der Reling stand. Als er sich kurz abwandte, hörte er ein Klatschen und vermutete, dass die Frau ins Wasser gefallen sei. Die Fähre war auf dem Weg von Meersburg nach Konstanz und setzte daraufhin einen Notruf ab.

Eine groß angelegte Suchaktion in der Nacht blieb jedoch ohne Erfolg. Erst am Montagmittag wurde die Leiche am Schweizer Ufer in Güttingen, nahe Konstanz, aus dem Wasser geborgen. Ob der Notruf und der Leichenfund tatsächlich zusammenhängen, sei weiterhin unklar, betonte die Polizeisprecherin.

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Weitere offene Fragen

Die Ermittler müssen zudem klären, wie die Frau zu Tode kam und ob ein Fremdverschulden vorliegt. Die Obduktion soll hier Aufschluss geben. Auch die Identität der Toten ist noch nicht bestätigt. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und bittet Zeugen, sich zu melden.

Der Vorfall hat in der Region für Aufsehen gesorgt. Die Fährverbindung zwischen Meersburg und Konstanz wird täglich von zahlreichen Pendlern und Touristen genutzt. Die Polizei hat die Ermittlungen intensiviert und arbeitet mit den Schweizer Behörden zusammen.

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