Umwelthilfe kritisiert falsche Entsorgung von Altbatterien
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat am Dienstag in Berlin mitgeteilt, dass alte Batterien in Deutschland weiterhin häufig falsch entsorgt werden. Berechnungen für das Jahr 2025 ergaben eine Sammelquote von lediglich 56 Prozent. Das bedeutet, dass mehr als 40 Prozent der Altbatterien nicht ordnungsgemäß entsorgt werden, wie die DUH betont.
Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH, erklärte, dass diese Batterien „beispielsweise im Hausmüll, der gelben Tonne oder in der Umwelt“ landen. Die Folgen für die Umwelt seien verheerend. Nicht nur wertvolle Ressourcen gingen verloren, sondern es würden auch Schadstoffe freigesetzt und teils gefährliche Brände ausgelöst.
Forderungen der Umwelthilfe
Um die Sammelquoten zu steigern, fordert die DUH ein nationales Anreizsystem, das Verbraucher zur Rückgabe motiviert. Zudem sei eine bessere Aufklärung durch die Hersteller notwendig. Darüber hinaus spricht sich die Umwelthilfe für ein EU-weites Pfand auf Lithium-Ionen-Batterien aus, um die Rücklaufquote zu erhöhen und die Umwelt zu schützen.
Die DUH appelliert an Politik und Wirtschaft, schnell zu handeln, um die negativen Auswirkungen der falschen Entsorgung zu minimieren.



