Ein Besuch in einer Eisdiele im historischen Zentrum Roms wurde für ein amerikanisches Touristenpärchen zu einem teuren Erlebnis. Die US-Amerikanerin Nicole Ann berichtete in einer Facebook-Gruppe für Italienurlauber, dass sie für zwei Eis zum Mitnehmen stolze 44 Euro bezahlen musste. Sie sprach von einer „Touristenfalle“ und bemängelte zudem die Qualität des Eises: „Das schlechteste Eis, das ich je hatte.“
Der Vorfall im Detail
Das Pärchen wollte ursprünglich nur zwei Eisbecher mit jeweils zwei Kugeln bestellen. Doch was sie bekamen, war eine andere Sache: Statt der gewünschten zwei Kugeln erhielten sie drei Kugeln pro Becher, dazu Sahne (2 Euro), ein kleines Macaron (3 Euro) und ein Cannolo (5 Euro) – insgesamt also 22 Euro pro Person. Die Touristin gab an, sie habe die Rechnung zunächst nicht verstanden und dachte, die beiden Eis würden etwa 14 US-Dollar kosten, was umgerechnet rund 12 Euro entspricht. „Ich habe das erst kapiert, als ich auf den Kassenzettel sah“, schrieb sie.
Reaktionen und ähnliche Fälle
Von der Eisdiele gab es zunächst keine Stellungnahme. In den Kommentaren des Facebook-Beitrags berichteten jedoch viele Nutzer von ähnlichen Erlebnissen in Rom. Die Stadt zählt zu den meistbesuchten der Welt, und immer wieder werden Touristen mit überhöhten Preisen konfrontiert. So wurden beispielsweise auch für Pizza schon horrende Summen verlangt. In manchen Eisdielen ist die Extraportion Sahne tatsächlich gratis, und es ist in Italien üblich, dass – wie beim Espresso oder Cappuccino – auch in Eisdielen im Voraus bezahlt wird, bevor man das Eis erhält.
Fazit
Der Fall zeigt, wie leicht Touristen in beliebten Reisezielen in Kostenfallen tappen können. Wer in Rom ein Eis kaufen möchte, sollte sich vorab über die Preise informieren und genau nachfragen, was im Preis enthalten ist. Die Empörung der US-Amerikanerin ist verständlich, doch letztlich scheint es sich um eine Kombination aus Missverständnis und überteuerten Extras gehandelt zu haben.



