Gute Nachrichten für Sachsens Steuerzahler: Die Finanzämter im Freistaat zählen zu den schnellsten in Deutschland. Laut einer aktuellen Auswertung des Bundes der Steuerzahler benötigen sie im Durchschnitt nur 42 Tage für die Bearbeitung von Einkommensteuererklärungen. Damit verbesserte sich Sachsen im bundesweiten Vergleich von Platz 11 im Vorjahr auf nunmehr Platz 3. Lediglich in Hessen und Berlin waren die Ämter noch schneller. Bei Arbeitnehmer-Steuererklärungen erreicht Sachsen sogar den zweiten Platz.
Effizienz und Digitalisierung als Erfolgsfaktoren
Dirk Mohr, Präsident des Bundes der Steuerzahler Sachsen, zeigte sich erfreut über die Entwicklung: „Das ist ein erfreuliches Ergebnis für die Steuerzahler in Sachsen. Wer auf eine Steuererstattung wartet, profitiert unmittelbar von einer schnellen Bearbeitung durch die Finanzämter.“ Er betonte, dass dieser Fortschritt zeige, was effiziente Verwaltungsabläufe und die fortschreitende Digitalisierung der Finanzverwaltung bewirken könnten. Die sächsischen Finanzämter hätten ihre Bearbeitungszeit um vier Tage verkürzen können – der größte Fortschritt aller Bundesländer.
Bundesweiter Vergleich und Hintergrund
Der Bund der Steuerzahler wertet jedes Jahr die Bearbeitungszeiten der Einkommensteuererklärungen in allen Bundesländern aus. Während sich viele Länder gegenüber dem Vorjahr verschlechterten, konnte Sachsen seine Position deutlich verbessern. Die durchschnittliche Bearbeitungszeit von 42 Tagen liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Die schnelle Bearbeitung ist besonders für Steuerzahler von Vorteil, die auf eine Erstattung angewiesen sind.
Die positive Entwicklung in Sachsen ist auch ein Erfolg der Digitalisierungsstrategie der Finanzverwaltung. Durch den Einsatz moderner Software und optimierte Prozesse konnten die Wartezeiten reduziert werden. Der Bund der Steuerzahler hofft, dass dieser Trend anhält und weitere Bundesländer von Sachsens Beispiel lernen.



