Fairverpackt-Laden in Babelsberg: 11.999 Euro fehlen noch zur Übernahme
Fairverpackt-Laden: 11.999 Euro fehlen noch

Caroline Stricker möchte den Fairverpackt-Laden in Babelsberg übernehmen und setzt dabei auf gemeinschaftliche Finanzierung. Innerhalb weniger Tage kamen bereits 68.001 Euro zusammen. Es fehlen jedoch noch 11.999 Euro, um das Ziel von 80.000 Euro zu erreichen.

Hintergrund der Übernahme

Die derzeitige Inhaberin Käthe Skurcz benötigt eine Auszeit vom laufenden Betrieb. „Das ist mit dem laufenden Betrieb nicht möglich“, erklärt sie. Daher übergibt sie im Oktober den Laden an ihre Mitarbeiterin Caroline Stricker. Die Finanzierung erfolgt über sogenannte Genussanteile, eine Form der gemeinschaftlichen Beteiligung.

Stand der Finanzierung

Bislang sind 68.001 Euro zusammengekommen. Das entspricht 85 Prozent der angestrebten Summe. Noch fehlen 11.999 Euro, um die 80.000 Euro zu erreichen. Dieses Ziel soll bis Montag erfüllt sein, damit der Mietvertrag verlängert werden kann.

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Bedeutung für den Stadtteil

Der Fairverpackt-Laden ist ein wichtiger Bestandteil des Babelsberger Einzelhandels. Er bietet unverpackte Lebensmittel und ein Café. Die Übernahme durch Caroline Stricker sichert den Fortbestand dieses Angebots. Die gemeinschaftliche Finanzierung zeigt die Unterstützung aus der Nachbarschaft.

Wie funktionieren Genussanteile?

Genussanteile sind eine Form der Bürgerbeteiligung. Investoren leihen dem Unternehmen Geld und erhalten dafür eine Verzinsung. Im Gegensatz zu klassischen Darlehen sind Genussanteile flexibler und ermöglichen eine breite Beteiligung. Dieses Modell wird immer beliebter bei lokalen Projekten.

Frist und nächste Schritte

Bis Montag müssen die fehlenden 11.999 Euro eingesammelt werden. Wenn das Ziel erreicht wird, kann der Mietvertrag verlängert werden. Caroline Stricker ist zuversichtlich: „Die Resonanz war überwältigend. Ich bin sicher, dass wir das schaffen.“ Die Gemeinschaft in Babelsberg steht hinter dem Projekt.

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