Betrunkener sucht Schlafplatz in Bayreuther Garage
In den frühen Morgenstunden des 31. Mai 2026 wurde die Polizei in Bayreuth zu einem ungewöhnlichen Einsatz gerufen. Ein Anwohner hörte verdächtige Geräusche aus seinem Heizungskeller und alarmierte die Beamten, da er von einem Einbruch ausging. Mehrere Streifenwagen rückten an und umstellten das Anwesen.
Polizei findet stark betrunkenen Mann
Die Einsatzkräfte fanden hinter einem demolierten Rolltor in der Garage einen 36-jährigen Bayreuther, der bis auf die Unterhose ausgezogen war. Der Mann war stark betrunken und gab laut Polizei „Jammergeräusche“ von sich. Er gab an, sein Zuhause, das sich nur zwei Straßen entfernt befindet, nicht mehr gefunden zu haben und sich daher in der Garage zum Schlafen niedergelegt zu haben.
Schaden und rechtliche Konsequenzen
Durch den Aufbruch der Garage entstand ein Sachschaden von rund 2000 Euro. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs gegen den Mann ein. Der Vorfall zeigt, dass ein Taxi in dieser Situation deutlich günstiger gewesen wäre. Die Beamten betonten, dass alkoholbedingte Orientierungslosigkeit kein Freibrief für Straftaten ist.
Hintergrund und Prävention
Die Polizei rät, bei verdächtigen Geräuschen in der Nacht stets die Polizei zu verständigen und nicht selbst einzugreifen. Zudem solle man darauf achten, Garagen und andere Nebengebäude sicher zu verschließen, um unbefugten Zutritt zu verhindern. Der Vorfall in Bayreuth ist ein ungewöhnlicher, aber nicht seltener Fall von alkoholbedingten Straftaten.



