Airfryer-Hype: Teure Spezialprodukte günstig ersetzen
Airfryer: So sparen Sie bei Zusatzprodukten

Der Airfryer ist in aller Munde und hat sich als Küchengerät der Stunde etabliert. Viele schwören auf die fettarme Zubereitung von Pommes, Hähnchen und Gemüse. Doch rund um die Heißluftfritteusen entsteht ein regelrechter Hype an Zusatzprodukten, die oft teuer und nicht unbedingt notwendig sind. In dieser Kolumne verraten wir, worauf Sie getrost verzichten können und wie Sie mit günstigen Alternativen sparen.

Der Airfryer: Keine Fritteuse, sondern ein Mini-Backofen

Technisch gesehen ist der Airfryer kein Frittiergerät, sondern ein kleiner Backofen mit starker Luftzirkulation. Die Bezeichnung ist also etwas irreführend. Für kleinere Portionen ist er energiesparender als ein herkömmlicher Backofen und die Speisen enthalten deutlich weniger Fett als aus der Fritteuse. Kein Wunder, dass die Verkaufszahlen in Deutschland rasant steigen – letztes Jahr wurden Millionen Geräte verkauft, mit zweistelligen Wachstumsraten.

Diese Beliebtheit nutzen Hersteller, um Produkte wie Öle, Gewürzmischungen oder Backpulver speziell für den Airfryer zu vermarkten. Oft sind diese jedoch nur teurer, ohne echten Mehrwert zu bieten.

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Airfryer-Öle: Teuer und unnötig

Spezielle Airfryer-Öle versprechen hohe Hitzebeständigkeit. Das ist zwar wichtig, aber auch günstige Öle wie Rapsöl erfüllen diesen Zweck. Raffinierte Oliven- oder Sonnenblumenöle sind ebenfalls geeignet. Einfach in eine wiederverwendbare Sprühflasche füllen und schon spart man bares Geld.

Fertige Pommes und Kartoffelprodukte

Immer häufiger sieht man Airfryer-Pommes oder -Kartoffeln im Handel. Solange der Preis nicht deutlich höher liegt als bei konventionellen Produkten, spricht nichts dagegen. Doch selbstgemachte Pommes aus vorwiegend festkochenden Kartoffeln gelingen genauso gut – und das ohne den Aufpreis für das Airfryer-Label.

Gewürzmischungen für den Airfryer

Gewürzmischungen, die speziell für den Airfryer beworben werden, unterscheiden sich meist kaum von herkömmlichen Mischungen. Der einzige Unterschied ist oft der Preis. Normale Gewürze oder selbst zusammengestellte Mischungen sind günstiger und schmecken genauso gut.

Backpulver und andere Helfer

Auch spezielles Backpulver für den Airfryer ist aus unserer Sicht überflüssig. Das Standardprodukt aus dem Supermarkt erfüllt denselben Zweck. Weder einfacher noch bequemer wird die Zubereitung durch teure Spezialprodukte.

Fazit: Weniger ist mehr

Für die meisten Airfryer-Gerichte benötigt man keine speziellen Produkte. Die herkömmlichen Küchenutensilien und Lebensmittel reichen völlig aus. Wer auf die teuren Spezialartikel verzichtet, schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt, da weniger Verpackungsmüll anfällt. Also: Einfach ausprobieren und mit günstigen Alternativen experimentieren – Ihr Airfryer wird es Ihnen danken.

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