Bares für Rares: Murano-Vase erzielt 2.000 Euro bei Bieterwettstreit
Murano-Vase erzielt 2.000 Euro bei Bares für Rares

Die beliebte ZDF-Sendung „Bares für Rares“ begeistert seit Jahren ein treues Publikum mit außergewöhnlichen Fundstücken und spannenden Verhandlungen. In der heutigen Ausgabe am 10. Juni 2026 stand eine seltene Murano-Prismen-Vase im Mittelpunkt, die für einiges Aufsehen sorgte. Horst Lichter, der charismatische Moderator, begrüßte wieder zahlreiche Gäste, die ihre Schätze von Experten bewerten und anschließend den Händlern anbieten ließen.

Das Highlight der heutigen Folge: Eine Murano-Vase aus den 1960er Jahren

Die Verkäuferin Michaela und ihr Vater brachten eine außergewöhnliche Murano-Prismen-Vase mit in das Studio in Pulheim. Die Vase stammt aus den frühen 1960er Jahren und wurde von Michaela bei einer Wohnungsauflösung in einem Second-Hand-Laden entdeckt. Der Preis damals: gerade einmal 20 Euro. Dass es sich um ein wertvolles Stück handeln könnte, war ihr zunächst nicht bewusst. Die Vase ist mundgeblasen und wurde in der renommierten Glasmanufaktur „Barovier & Toso“ gefertigt. Sie gehört zur ersten Serie der sogenannten „Intarsio“-Reihe, die für ihre kunstvollen Glaseinlagen bekannt ist.

Obwohl die Vase kleinere oberflächliche Kratzer aufweist und keine Signatur trägt – was für Stücke dieser ersten Serie typisch ist – beeindruckt sie durch ihre stattliche Größe und die faszinierende Lichtbrechung. Der Experte schätzte den Wert aufgrund der Seltenheit und der künstlerischen Bedeutung auf 3.000 bis 4.000 Euro. Diese Einschätzung löste im Händlerraum sofort großes Interesse aus.

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Bieterwettstreit um die Murano-Vase

Im Händlerraum entwickelte sich ein lebhafter Bieterwettstreit um die Vase. Die Händler zeigten sich begeistert von der Qualität und dem Design des Stücks. Nach mehreren Geboten schien der Preis bei 1.600 Euro zu stagnieren, doch durch geschickte Nachverhandlungen konnte sich Michaela schließlich mit Wolfgang Pauritsch auf einen Kaufpreis von 2.000 Euro einigen. Michaela zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden, obwohl ihr ursprünglicher Wunschpreis etwas höher gelegen hatte. Der Deal bescherte ihr einen ordentlichen Gewinn im Vergleich zum Einkaufspreis.

Weitere Raritäten vom 10. Juni 2026

Neben der Murano-Vase wurden in der heutigen Sendung weitere bemerkenswerte Stücke präsentiert. Hier ein Überblick über die Raritäten und die Einschätzungen des Expertenteams:

  • Historische Gedenkringe mit geflochtenem Haar: Leon Ljubic aus Eitorf brachte drei Ringe aus dem frühen 19. Jahrhundert mit. In die Ringe aus 375er bis 750er Gold sind Haarsträhnen eingearbeitet, ein damals üblicher symbolträchtiger Brauch. Einer der Ringe ist mit einem altschliffenen Diamanten besetzt. Expertenschätzung: 1.500 Euro.
  • Werbeaufsteller „Köbes“ für Hannen Alt Altbier: Ein lebensgroßer Werbetisch aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) aus den späten 1980er oder frühen 1990er Jahren wurde von Stefan aus Halver angeboten. Die Figur zeigt einen Köbes mit einem Altbierglas. Expertenschätzung: 80 bis 120 Euro.
  • Antikes Amperemeter aus Nussbaumholz: Ein technisches Messgerät zur Stromstärkenmessung bis fünf Ampere aus den Jahren um 1901 bis 1905 wurde von einem ehemaligen Journalisten vorgestellt. Das Gerät ist in einem Gehäuse aus Nussbaumholz untergebracht. Expertenschätzung: 30 bis 60 Euro.
  • Vergoldeter Schlangenarmreif von Kollmar & Jourdan: Ein antiker Schlangenarmreif aus einer Kupfer-Zink-Legierung mit goldener Walzgoldauflage wurde aus Familienbesitz angeboten. Der Armreif ist rund 100 Jahre alt. Expertenschätzung: 100 bis 150 Euro.

Ob und zu welchen Preisen diese weiteren Stücke letztendlich über den Händlertresen gingen, erfahren die Zuschauer in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ im ZDF. Die Sendung bleibt ein Garant für überraschende Entdeckungen und unterhaltsame Verhandlungen.

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