Seit der Finanzkrise hat kaum ein Investment die Märkte so aufgewirbelt wie Bitcoin: Renditen in schwindelerregender Höhe, aber auch Abstürze von 60 oder 70 Prozent. Warum steigt diese Kryptowährung trotz brutaler Einbrüche immer wieder auf neue Höhen? Ein Kryptoexperte erklärt den Mechanismus hinter dem begrenzten Angebot, was Bitcoin-ETFs für Anleger verändern und welche Rolle große Investoren spielen. Dazu gibt es klare Richtwerte, wie viel Bitcoin vernünftigerweise ins Depot gehört.
Der Mechanismus des begrenzten Angebots
Bitcoin ist auf maximal 21 Millionen Einheiten begrenzt. Dieses knappe Angebot treibt langfristig den Preis, da die Nachfrage stetig wächst. Alle vier Jahre halbiert sich die Belohnung für Miner, was das Angebot zusätzlich verknappt. Dieser sogenannte Halving-Effekt hat historisch zu deutlichen Preisanstiegen geführt.
Bitcoin-ETFs verändern den Markt
Seit der Zulassung von Bitcoin-ETFs in den USA können auch traditionelle Anleger einfach in die Kryptowährung investieren. Dies hat die Nachfrage weiter erhöht und den Preis beflügelt. Experten sehen darin einen wichtigen Schritt zur Institutionalisierung von Bitcoin.
Risiken bleiben bestehen
Trotz der positiven Entwicklung warnt der Experte vor den Risiken: Hohe Volatilität, regulatorische Unsicherheiten und mögliche Sicherheitslücken. Anleger sollten nur einen kleinen Teil ihres Vermögens in Bitcoin investieren – maximal fünf Prozent des Depots.
Große Investoren treiben den Kurs
Immer mehr institutionelle Anleger wie Pensionsfonds und Versicherungen steigen ein. Sie sehen Bitcoin als Inflationsschutz und digitale Wertanlage. Dieser Trend könnte den Kurs weiter stützen.
Fazit: Einstieg noch möglich, aber mit Vorsicht
Bitcoin bleibt ein spekulatives Investment. Wer einsteigen möchte, sollte langfristig denken und nur Geld investieren, das nicht für den Lebensunterhalt benötigt wird. Der Experte rät zu einem durchdachten Einstieg mit regelmäßigen Käufen, um das Risiko zu streuen.



