Der VfB Stuttgart bereitet sich intensiv auf einen möglichen Abgang von Schlüsselspieler Angelo Stiller (25) vor. Sollte der umworbene DFB-Star den Verein im Sommer verlassen, haben die Verantwortlichen bereits eine Liste potenzieller Nachfolger erstellt. Ein neuer Name taucht nun auf: Kodai Sano (22) von NEC Nijmegen aus den Niederlanden. Auch der Kicker berichtete über das Interesse.
VfB Stuttgart zeigt großes Interesse an Kodai Sano
Nach Informationen von BILD hat der VfB großes Interesse am zentralen Mittelfeldspieler aus Japan. Mittelfeld, Japaner und Stuttgart – das erinnert an frühere Zeiten. Sano könnte beim VfB zum neuen Wataru Endo werden. Endo (33, FC Liverpool) spielte von 2020 bis 2023 in Stuttgart, war Kapitän, absolvierte 133 Einsätze und wurde als „Legendo“ zum Publikumsliebling. Endo ist dabei nur einer von vielen japanischen Ex-Stuttgartern.
Japanische Tradition beim VfB Stuttgart
Unter anderem Shinji Okazaki (40, 85 VfB-Spiele, Karriereende), Hiroki Ito (27, 97 VfB-Spiele, FC Bayern), Gotoku Sakai (35, 106 VfB-Spiele, Vissel Kobe) oder Takuma Asano (31, 45 VfB-Spiele, Mallorca) standen in der jüngeren Vergangenheit beim VfB unter Vertrag. Sie waren allesamt beliebt und erfolgreich. Holt Stuttgart mit Sano nun den nächsten Endo?
Sanos starke Leistungen in den Niederlanden
In den Niederlanden war der Sechser beim Überraschungsteam der Saison (Platz 3) gesetzt. In 34 Ligaspielen erzielte er drei Tore und gab sieben Vorlagen. Spannend: Sano ist der Bruder von Mainz-Star Kaishu (25), dem er jetzt in die Bundesliga folgen könnte. Der VfB müsste für den Japaner eine Ablöse von rund 20 Millionen Euro zahlen. Das ist viel, um Sano schon jetzt zu verpflichten. Bringt ein Stiller-Abgang jedoch eine dicke Ablöse (mindestens 50 Millionen Euro), wäre der Transfer locker machbar.
Caspar Jander weiterhin auf der Kandidatenliste
Neben Sano steht weiterhin auch Southampton-Star Caspar Jander (23) auf Stuttgarts interner Kandidatenliste für die Stiller-Nachfolge. Für den Ex-Nürnberger müsste der VfB ebenfalls mindestens 20 Millionen Euro zahlen. Pikant: Im vergangenen Sommer hätten die VfB-Verantwortlichen Jander deutlich günstiger bekommen können. 2025 bot der VfB ein Gesamtpaket von insgesamt rund elf Millionen Euro, Nürnberg wollte nur knapp mehr kassieren. Am Ende platzte der Deal, obwohl sich Jander und der VfB schon einig waren. Nach einer starken Saison bei Southampton ist Jander (Vertrag bis 2028) nun fast doppelt so teuer.
Der VfB Stuttgart bereitet sich also auf alle Eventualitäten vor. Ob Kodai Sano oder Caspar Jander – die Verantwortlichen haben mehrere Optionen, um den möglichen Abgang von Angelo Stiller zu kompensieren. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie sich die Situation entwickelt.



