Der Wechsel von Tim Civeja (24) zum Karlsruher SC ist perfekt. Der Mittelfeldspieler, der zuvor drei Jahre für den 1. FC Saarbrücken spielte, hat sich für einen Transfer in die 2. Bundesliga entschieden. Bereits vor Wochen berichtete BILD über das Interesse des KSC, und nun wurde der Deal offiziell gemacht. Civeja bestand am Morgen den Medizincheck bei den Badenern und unterschrieb einen Vertrag. Für den gebürtigen Dachauer geht es damit in die zweithöchste deutsche Spielklasse.
Drei Angebote abgelehnt
Der Karlsruher SC sicherte sich früh die Pole Position im Rennen um den Deutsch-Albaner. Andere Vereine wie Darmstadt 98 zeigten ebenfalls Interesse, doch der KSC setzte sich durch. Auch Elversberg, dessen Co-Trainer Mike Frantz (39) einen guten Draht zu Civeja hat, war im Gespräch – doch nach dem Aufstieg in die Bundesliga wurde dies ad acta gelegt. Eine besondere Pointe: Civejas erstes Pflichtspieltor für den FCS gelang ausgerechnet gegen den KSC im DFB-Pokal. „Dass mein erstes Pflichtspieltor für Saarbrücken ausgerechnet gegen Karlsruhe war, ist im Zusammenhang des Wechsels natürlich ein lustiger Zufall. Das spornt mich nochmal mehr an, Tore für den KSC zu schießen. Ich freue mich sehr auf die Zeit in Karlsruhe und habe total Lust, meine Qualitäten auf dem Platz zu zeigen“, so Civeja.
Publikumsliebling in Saarbrücken
In Saarbrücken war Civeja ein absoluter Publikumsliebling. In 116 Pflichtspielen erzielte er 32 Torbeteiligungen und zeigte stets Einsatzbereitschaft. Karlsruhes Sport-Boss Mario Eggimann (45) ließ den Mittelfeldmotor mehrfach im Ludwigspark beobachten und ist überzeugt: „Tim ist ein Mittelfeldmotor mit viel Spielintelligenz, Einsatzbereitschaft, Griffigkeit und Tempo. Seine Spielweise hat uns überzeugt.“ Mit dem Wechsel zum KSC will Civeja den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen und seine Qualitäten in der 2. Bundesliga unter Beweis stellen.



